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Ab sofort segeln wir Delphia 33,

Überführung ab September 2016!

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EasyBlog

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Nach der Ausfahrt aus der Marina Patras steht die Passage der Rio-Antirrio-Brücke an. Sie verbindet das westgriechische Festland mit dem Peloponnes und bildet für den Segler den Eingang in den Golf von Korinth. Der Schotte bezeichnete dies als grandioses architektonisches Meisterwerk. Es wurde erst 2004 fertiggestellt.

Segler sind eigentlich 5SM vorher verpflichtet, sich auf VHF 14 bei "Rion-Traffic-Control" für die Passage anzumelden. Wir funken also gleich nach der Ausfahrt aus der Marina: " Rion-Traffic-Control-Rion-Traffic-Control this is sailingvessel sevenseas delta-juliett-four-five-six-six we`d like to pass the bridge from west to east, we are currently three miles away...". Ausnahmsweise in verständlichem Englisch kommt umgehend Antwort, wir werden nach Masthöhe und Länge über alles gefragt und bekommen die "south-passage" zugeteilt. Wir sollen "three pillars to the left and one pillar to the right" ansteuern. Außerdem werden wir aufgefordert, uns eine Meile vorher erneut zu melden, um die endgültige Freigabe zu erhalten. So getan erhalten wir Freigabe und Rion-Traffic-Control wünscht uns eine gute Weiterreise.

 

Wir haben sicher keinen übermäßig großen Mast, aber das sieht doch recht knapp aus:

 

Aber es passt:

 

Gleich nach der Brücke setzen wir die Genua und machen den Jockel aus, denn es kommt Wind auf! Unser nächstes Ziel ist eine kleine Insel im Golf von Korinth. Direkt voraus sehen wir schon von weitem eine Gruppe Kite- und Windsurfer über die Breite des gesamten Golfes verteilt. Zum ersten Mal kommt die montierte Tröte zum Einsatz. Nach einem langen "Achtung"-Ton ziehen sie sich auf eine Seite zurück und wir können vorbeisegeln.

 

 

Der Wind frischt auf, wir beginnen zu reffen, das geht noch ein paar Mal so und dennoch behalten wir unsere Geschwindigkeit bei. Oft deutlich über 7 KTS Speed over Ground... :-) Wie waren die Vorsätze nochmal? Ab 4 BFT ziehen wir eine Rettunsweste an??

 

Die 15 SM zum Ziel vergehen wie im Flug. Von weitem sehen wir schon unzählige Masten. Wir sind sehr gespannt, denn dieser Ort wurde uns mehrfach als ungemein ruhig und erholsam beschrieben.

 

 

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Als wir um kurz nach vier aus der Bucht fahren ist es noch stockdunkle Nacht. Wir sind ja jetzt schon beinahe an Nachtfahrten gewöhnt aber es ist immer wieder interessant, was einem die Augen da so vorgaukeln und wie leicht es zu Verwechslungen kommen kann. Natürlich ist es etwas anderes, in einem so großräumigen Revier wie mitten in der Adria oder zwischen irgendwelchen Inseln im Ionischen Meer unterwegs zu sein. Das geht dann ungefähr so: "Sag mal siehst du was auf dem AIS, ganz am Horizont ist doch Licht?" (das war Land), "was ist denn das - ein Kreuzfahrtschiff?" (es war eine Stadt), "da hinten blinkt was, meinst das ist eine Fischerboje?" (die südliche Landmarke von Ithaka).

Irgendwann geht dann auch noch der AIS-Alarm los. Uta meint: "sollen wir Kurs ändern, der hält voll auf uns zu?". "Nee, das ist ein Überholer, lass mich schaun...Yacht, als Zielort Cruizing eingegeben, 15 KTS. Der sieht uns, der will bestimmt auch nur schaun, wer hier mitten in der Nacht unterwegs ist." So war es dann auch. Ansonsten unspektakulär, wir haben bis auf vielleicht zwei Stunden, die wir auch gleich zum Segeln nutzen, einfach zu wenig Wind und müssen überwiegend motoren.

 

 

Als wir im Golf von Patras angekommen sind, brennt schon wieder die Sonne. Wir überlegen, ob wir in einer Bucht auf der Südseite baden gehen. Da jedoch plötzlich lauter Mücken an Bord auftauchen verwerfen wir das und halten direkt auf unser Ziel, die Marina Patras, zu.

Ich beschwere mich bei Uta: "Also das hier wär nix auf Dauer für mich. Da fühl ich mich eingeengt, rundum Land in Sicht, da kann ich ja gleich auf dem Neckar segeln. Ich glaub ich brauch mehr Platz, vielleicht ruft doch der Atlantik..." Sie meint nur, ich würde einen Schuss haben...

Wie schon so oft kommt natürlich kurz vor der Hafeneinfahrt Wind. Sogar eine kleine Welle bildet sich. "Immer beim Anlegen", grummel ich. Der Gästesteg in Patras liegt gegenüber von einigen Kaffees, etwa 500 Menschen schauen also beim Manöver zu. Ich brauche drei Anläufe, der Wind macht die Sache nicht ganz einfach. Freundlicherweise nimmt eine Dame aus dem Marinaoffice unsere Heckleinen und hebt die Mooring an.

 

Marina Patras wird für unsere weitere Reise die letzte Marina sein, in der es eine Versorgung gibt, wie sie der gemeine Adriasegler eigentlich überall gewohnt ist. Also Geld zahlen, Duschen funktionieren, Hilfe beim Anlegen, Wasser und Strom am Steg, etc. aber dazu mehr in den späteren Kapiteln.

Wir sind zwar ziemlich platt vom wenigen Schlaf, wollen aber wenigstens eine kleine Runde durch die Stadt laufen. Als wir in einem Marinastore vorbeischauen stoppe ich, denn ich brauche Öl und suche seit langem nach so einem Solar-Ankerlicht. Der junge Mitarbeiter drückt uns ein riesen Gespräch rein, das nach einigen Minuten ins Politische übergeht. Irgendwie gibt er sich alle Antworten selbst und meine Bitte, "keine political discussions" führen zu wollen bringt ihn nur kurzzeitig ab. Er redet sich in Rage, meint dann er wäre schuld, das wir Steuern zahlen müssen und wird immer aufbrausender. Am Ende kann ich wirklich nicht mehr sagen, ob seine Aufforderung, wir sollen gehen, wir kosten ihn Geld jetzt ironisch oder ernst gemeint war. Gekauft habe ich dann nichts.

Wir laufen noch durch die Einkaufsstrasse und shoppen ein wenig. Auf dem Rückweg wollen wir uns noch in eins der Kaffees setzen. Nach dem wir die Preise auf der Karte gelesen haben sind wir aber gleich wieder aufgestanden. Das kann und will ich mir nicht leisten!! Mich wundert, dass diese ganzen Läden hier an der Marina voll sind mit Griechen. Obwohl es überwiegend Jüngere waren scheinen das wohl die zu sein, die das Geld haben.

Wir setzen uns also ins Cockpit und genießen dort unser Bierchen. Neben uns liegt eine deutsche Chartercrew mit ihrer 45er Bav. Das Ding ist eine Wand. Wir sehen nichts mehr und kriegen auch keinen Wind mehr ab. Irgendwann schlendert ein  Mädchen den Steg entlang und legt sich plötzlich hin. Ihre Freundin kommt, redet mit ihr und meint dann zur Bav Crew, die gerade auch am Steg steht, dass ihr nicht gut wäre, sie hätten am Ende des Schwimmstegs etwas getrunken und sie sei wohl "seasick". Ob sie ihr vielleicht ein Wasser hätten. Dann deuten die Bav-Leute doch tatsächlich abfällig auf den Wasserhahn am Steg und meinen hier sei Wasser. "Wie ein Hund" denken wir, zudem würde ich das Wasser hier nicht bedenkenlos als Trinkwasser verwenden. Als hätten die noch nie einen über den Durst getrunken! Wir holen eine Flasche Mineralwasser aus der Kühlbox und reichen es herüber. Als es der einen besser geht bedankt sich deren Freundin noch tausendmal bei uns und möchte das Wasser zahlen, was wir natürlich ablehnen.

Am nächsten Morgen soll also der kulturelle Teil beginnen, auf den sich Uta schon so lange freut. Wir erfahren, dass heute Generalstreik ist und wohl alles zu ist. Uta platzt fast vor Wut. Wir beschließen, dennoch mit dem Taxi zu einer Festung auf dem Berg zu fahren. Dort ausgestiegen stehen wir vor verschlossener Türe. Die Ironie: Auf der einen Seite steht das Schild von wegen Streik und geschlossen, daneben hängt das Schild auf dem steht wieviel Millionen die EU für die Restauration dazugibt, wir Deutschen wurden gerade noch beschimpft und stehen jetzt vor diesem verfluchten Tor....

 

Zurück wollen wir zu Fuß laufen. Auf dem Weg kommen wir an der Ausgrabungsstätte des alten Theaters vorbei. Ein freundlicher Herr am Eingang bittet uns herein. Wir bedanken uns. Wenigstens ein Lichtblick...

 

Irgendwann beginnen wir, laute Protestrufe zu hören. Uta knipst ja die ganze Zeit mit ihrer neuen Kamera. Als wir näher kommen meine ich "jetzt pack endlich das Ding weg und tu so, als seist Du eine echte Griechin..." Wir halten zwei Strassen Abstand zu diesem zentralen Platz, können aber immer wieder einen Blick dahin werfen. Menschenmassen, Plakate, teilweise Infostände in der Fußgängerzone. Dann sehen wir die ersten Absperrgitter, Polizisten,...Wir fühlen uns wirklich nicht mehr wohl. Die Stimmung scheint sich mehr und mehr aufzuheizen. Entgegen unserer ursprünglichen Planung, noch eine weitere Nacht zu bleiben beschließe ich, sofort auszulaufen.

Vor dem Marinabüro treffen wir noch den Skipper unserer Nachbaryacht. Ich liebe diese Dialoge mit Yachties also ich meine die, die auf dem Schiff wohnen. Oft sind diese Typen einfach ziemlich lässig und voller Lebenserfahrung. Seine Herkunft beschreibt er so:" I`m Scottish you know. We wear skirts and drink lots of whiskey" :-).

Wir machen gerade klar zum Ablegen, da kommt noch eine 45er rein und will neben uns festmachen. Man stelle sich vor: Ein dunkelhäutiger Belgier als Skipper, mit seiner hellhäutigen Frau, die im Cockpit sitzt und raucht und zwei Schwarze, die offensichtlich nur als Handlanger mit an Bord sind. Unter vollem Einsatz des Bugstrahlruders kämpft er sich in Position, brüllt dabei dauernd seine Leinensklaven an, zwei Marineros am Steg versuchen ihm dabei dauernd klar zu machen, er solle auskuppeln, da die Mooring unter seinem Schiff ist. Chaos pur.

Anschließend kommt noch ein älterer Herr über den Steg gelaufen, diskutiert mit dem Schotten, der Schotte meint dann -scherzhaft - ich wäre genau der Richtige und dann versucht dieser Zeuge Jehovas mir, seinen Wachtturm auf deutsch anzudrehen, was ich dankend ablehne.

Ich bin hier im falschen Film. Wir verabschieden uns vom lustigen Schotten, Achterleine Lee los, Mooring los, einkuppeln. Luv los. Nix wie weg.

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Hier eine grobe Darstellung der zurückgelegten Route, um die Reise besser nachvollziehen zu können:

Google-Maps-Link

 

 

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Gerade als wir auf Ithaka so halbwegs fertig waren und ans Anker auf gehen denken kommt ein riesiger Charterkat in die Bucht. Die Crew dieses 44er Lagoons besteht aus einem Paar. Musik voll aufgedreht und das während der Suche nach einem Ankerplatz. Nachdem sie einige Zeit gekreist sind lassen sie den Anker fallen. Ich muss schon wieder einen ziemlich dicken Hals bekommen haben, denn nachdem der Kat dann ausgeschwoit ist, bedindet sich sein Heck etwa 3 Meter vor meinem Bug. Anker aufgehen somit unmöglich. Das sieht dieser Profiskipper aber wohl selbst ein und verholt schließlich nochmal.

Wir sehen zu, dass wir wegkommen. Wir befinden uns jetzt in einem Gebiet, wo wir uns langsam endgültig über unsere weitere Törnplanung klar werden müssen. Entweder soll es um den südlichen Pelopponnes gehen - also ums berüchtigte Kap Maleas und dann an der Ostküste wieder hoch - oder wir segeln durch die Golfe von Patras und Korinth, passieren den berühmten Kanal von Korinth und segeln dann durch den Saronischen Golf. Beide Routen haben Vor- und Nachteile und ich kann mich einfach nicht entscheiden. Falls wir Richtung Süden gehen möchte ich jedoch unbedingt nochmals den Tank voll haben, denn laut Revierführer treffen wir bei der Südroute sicherlich eher auf weniger organisierte Fischerhäfen und ich könnte mir vorstellen, dass es dort schwieriger mit der Versorgung werden könnte.

Somit besteht der Plan für heute in erster Linie daraus, auf Kefalonia Diesel zu bekommen. Diese Insel liegt sehr nah bei Ithaka und kurze Zeit später erreichen wir schon unser Ziel, den Hafen Euphinia. Laut Hafenhandbuch soll es hier eine Autotankstelle geben, wo ich vielleicht meine Reservekanister befüllen lassen könnte. Wir fahren im Vorbecken zwischen einigen Yachten hindurch und fragen die anwesenden Crews, jedoch weiß niemand Bescheid. Also werfen wir zunächst Anker und ich setze mit dem Dingi über. Ein paar Damen am Strand erklären mir - auf griechisch - also mit Handzeichen und wildem Gestikulieren, dass ich entweder drei Kilometer den Berg hoch laufen müsse oder 9 km in die andere Richtung. Ohje. Schließlich finde ich im Büro eines Bootsvercharterers Hilfe. Er organisiert mir eine Diesellieferung in Kanistern für 17.00 Uhr. Das klappt sogar. Nachdem wir den Diesel umgefüllt haben, gehe ich nochmal in den Mini-Markt am Strand und kaufe ein paar Dinge. Der Chef fragt mich, ob ich aus Deutschland sei. Ich bejahe. Er meint dann, er habe gerade mit seinem Freund telefoniert, der in Deutschland ein Restaurant hat und er geht vielleicht im Dezember nach Deutschland, um dort auf dem Weihnachtsmarkt Gewürze zu verkaufen. Ich frage ihn wo das denn sei? Er meint: "in Mosbach". Als ich ihm entgegne, dass ich nahezu jeden Tag in Mosbach unterwegs bin und mich dort ziemlich gut auskenne, freut er sich riesig. "Small world" meint er. Er drückt mir seine Visitenkarte in die Hand und meint ich solle unbedingt bei seinem Freund mit dem dortigen Restaurant vorbeigehen und ihm einen Gruß ausrichten. Er fragt mich, ob ich mit der letzten Fähre gekommen bin. Als ich meine, dass ich mit meinem kleinen Segelboot in der Hafenbucht vor Anker liege läuft er plötzlich weg und kommt mit einer Flasche Wein zurück. "For you my friend" meint er.

Ganz aufgewühlt vor soviel Herzlichkeit laufen wir kurze Zeit später aus dem Hafen aus. Wieder und wieder studiere ich die Seekarten. Und kann mich nicht entscheiden. Etwas weiter südlich finde ich auf dem Plotter eine schöne Bucht. Sie ist zwar in unserem Revierführer nicht verzeichnet aber ich beschließe, dort einzulaufen. Von nun an soll der Wind entscheiden, ich kriegs ja nicht hin. Je nach Windrichtung möchte ich die Route wählen. Wenn der Wind nachts kommt bin ich auch bereit, dann auszulaufen, denn die nächsten Ziele sind entweder Patras oder Olympia, da Uta der Sinn nach ein wenig Kultur steht. Jeweils sind das etwa 50 SM und somit recht weit.

Die Ormos Andisamos ist eine recht grosse Bucht. Wir sind die einzige Yacht hier. Erst nachdem wir den Anker geworfen haben kommt noch eine Chartercrew nach. Am Strand sind Liegestühle und Sonnenschirme ausgebreitet, es gibt wohl eine Surfschule und eine Cocktailbar von der wir schon feine elektronische Musik hören. Nur Menschen sind keine zu sehen. Bis auf die Nachbarcrew scheinen wir allein zu sein. Da die chillige Musik mein empfindsamen Anti-Scooter-Detektor-Test besteht und wirklich Stil hat, entscheiden wir, an der Bar unser Anlegebierchen zu zischen.

Nach dem Übersetzen treffen wir am Strand wieder auf diese Steinfiguren. Wir kennen sie schon von der Mir-Bucht in Kroatien, wissen aber immer noch nicht, was das bedeutet. Irgendein Kult? Steine hängen auch in den Büschen an Fäden herunter. Irgendwie Voodo-mäßig und etwas unheimlich.

Vor der Bar werden wir zunächst von einem freundlichen Schäferhundmischling begrüsst als wolle er sagen: "Endlich Gäste!" Wir setzen uns und kurze Zeit später kommen zwei große Alfa-Bier. In Griechenland bekommt man meist die Krüge eisgekühlt serviert und ich glaube seit dieser Bucht trinkt Uta gern Bier - aber nur griechisches - denn es schmeckt wirklich super. Der Hund fordert mich auf, ihm einen Stein zu werfen. Wie ein verrückter rennt er los und apportiert blitzschnell. Wir fragen den Barkeeper, warum er keinen Stock nimmt aber er meint nur: "this dog is totally crazy with this stone - you can throw it everywhere, even in deep water. He will get it back." Süßer Hund. Nachdem ich noch einige Male werfe frage ich, was denn "Sitz" bedeutet. "Katze" meint der Barkepper. Uta und ich prusten los. Lustig. "In German Katze means the opposit of dog you know? Cat and mouse. Dog and Cat...." erklären wir. "Katze" sage ich zum Hund und er setzt sich sofort erwartungsvoll.

Wir beschließen, den Wecker auf 4 Uhr zu stellen. Dann ist die Nacht nicht mehr so lang aber man kommt dennoch nicht so spät an. Um 4 Uhr wachen wir auf. Natürlich ist kein Wind. Überhaupt keiner. Das macht die Sache einfacher, denn da die letzten Tage oft nur wenig Wind war entscheide ich mich somit für die insgesamt kürzere Route und wir motoren los - gen Patras!

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Von Ericoussa aus geht es Richtung Korfu. Wir haben uns für die Marina Gouvia entschieden, da hier das Einklarieren recht unkompliziert möglich sein soll und wir dort nochmals unsere Wassertanks, und die Vorräte auffüllen können. Vor der Marina versuchen wir – wie im Hafenhandbuch beschrieben – mehrmals das Marinaoffice über Funk zu rufen, jedoch meldet sich niemand. Zur Ansteuerung durchfährt man eine betonnte Bucht, außerhalb der Betonnung soll es schnell untief werden. Kurz vor der Marinaeinfahrt braust uns ein Schlauchboot entgegen. Wir teilen dem Marinero mit, dass wir je nach Wetter 1- 2 Nächte bleiben wollen und er weist uns daraufhin an, ihm zu folgen. Er teilt uns einen Platz zu, der wieder direkt neben einer anderen TO – Yacht liegt. Die Crew der „Surte Deern“ heisst uns willkommen, der Marinero hilft beim Anlegen. Wir erfahren, das das Office bereits um vier Uhr schliesst, wir deshalb erst morgen einchecken können. Bei meinem anschließenden Besuch im Hafenamt werde ich auch auf morgen vertröstet.

Nach dem obligatorischen Anlegebierchen sind wir trotz ziemlicher Erschöpfung einfach zu neugierig, um nicht noch aufzubrechen. Wir nehmen uns ein Taxi Richtung Korfu Stadt. Die Altstadt von Korfu ist zwar sehr touristisch ausgelegt mit all den Souvenirständen etc. jedoch trotzdem wirklich sehr schön mit all den kleinen Gassen, den Parks und Sehenswürdigkeiten. Wir laufen noch um die alte Festung herum und geniessen dabei einen wunderschönen Blick auf die Bucht.

Am nächsten Morgen mache ich meine „Behördengänge“. Ich überlasse der Marina für die erste Nacht 36,- € und gehe anschließend zum Hafenamt. Die Dame dort lernt gerade jemanden ein, dem sie permanent alles erklärt, somit dauert das Ganze natürlich viel länger. „Where from?“ „We came here directly from Koper/ Slowenia“. Das sagt offenbar selten jemand, denn sie war völlig verwirrt. „Not from Italy?“ Ich verneinte. Wir waren schliesslich auch in Italien offiziell nicht einklariert und ich hätte nichts dergleichen nachweisen können. No, directly from Slowenia. It is EU, should be no problem“, meinte ich noch. Sie blätterte in einem Buch hin und her, wirkte immer angespannter und meinte dann sie müsse einen „phonecall“ machen. Wenn ich es richtig verstanden habe hatte sie wohl Slowenien mit der Slovakei verwechselt. Dann ging es aber weiter: „Why didn`t you check in yesterday?“. Ich entgegnete, dass der Herr, den ich gestern fragte meinte, er mache jetzt Feierabend und ich solle morgen früh wieder kommen. Dann checkte sie die Versicherung und die Führerscheine. Da ich davon einen ganzen Bündel habe gab es gleich wieder Probleme. Wieder eine Lektion gelernt. Nur den SBF See mitnehmen! In Griechenland brauchen normal alle Yachten eine Art Stempelbuch, wo sie in jedem Hafen einen Stempel holen müssen. Das gilt aber nur für Boote ab 10 Metern Länge. Als sie verstanden hat, dass wir unter 10 Metern haben wurde sie plötzlich viel entspannter. Sie meinte dann: „Checking in costs 50 €. Do you have 15,- € right now in cash“. „Yes, no problem entgegenete ich, gab ihr die 15,- €, und bekam einen Stempel auf die Crewliste. „You can go, you are ready…“

Auf dem Rückweg checkte ich nochmal das Wetter im Marinaoffice und das sah gar nicht so gut aus. Starkwind, Regen und Gewitter war angekündigt für die nächsten 48 Stunden. Da wir von Italien wirklich noch gebrantmarkt waren entschied ich, zu bleiben. Den doch regenfreien Tag nutzte ich, um die Fenster abzudichten. Großbaustelle auf dem Vorschiff.

Abends gingen wir in Harrys Bar superlecker essen. Uta bestellte sich eine Korfu-Spezialität, irgendeinen wilden Hahn und ich gönnte mir einen Grillteller. Vorher genehmigten wir uns Tsaziki und dazu lecker Wein, das hatten wir uns nach der anstrengenden Abdichtarbeit verdient. Gegen später gab es Livemusik in der Bar. Ich steh da eigentlich nicht so drauf aber die beiden hatten echt was drauf!

Am nächsten Tag ging es weiter. Wir verabschiedeten uns von unseren netten Nachbarn, die witzigerweise Richtung Koper segeln, um die Yacht von dort nach Deutschland transportieren zu lassen. Wir tauschen noch Seekarten. Argolischer Golf gegen Adria Übersegler und machen die Leinen los. Am späten Nachmittag fällt der Anker in der geschützten Mongonisi Bucht am südöstlichen Ende von Paxos. Ich tauche nochmal den Anker ab, wir schwimmen ein paar Runden ums Boot, machen uns dann landfein und das Dinghi startklar. In der Bucht gibt es eine nette Taverne mit Plätzen direkt am Strand und Blick auf die Bucht…

Um 5 Uhr morgens gehen wir Anker auf. Nach einigem hin-und herlüberlegen steht das Tagesziel fest. Wir wollen nach Ithaka in die Ormos Polis – Odysseus Heimat! Das sind immerhin 50 Seemeilen.

Brichst du auf gen Ithaka,
wünsch dir eine lange Fahrt,
voller Abenteuer und Erkenntnisse.
Die Lästrygonen und Zyklopen,
den zornigen Poseidon fürchte nicht,
solcherlei wirst du auf deiner Fahrt nie finden,
wenn dein Denken hochgespannt, wenn edle
Regung deinen Geist und Körper anrührt.
Den Lästrygonen und Zyklopen,
dem wütenden Poseidon wirst du nicht begegnen,
falls du sie nicht in deiner Seele mit dir trägst,
falls deine Seele sie nicht vor dir aufbaut.

Wünsch dir eine lange Fahrt.
Der Sommer Morgen möchten viele sein,
da du, mit welcher Freude und Zufriedenheit!
in nie zuvor gesehene Häfen einfährst;
halte ein bei Handelsplätzen der Phönizier
und erwirb die schönen Waren,
Perlmutt und Korallen, Bernstein, Ebenholz
und erregende Essenzen aller Art,
so reichlich du vermagst, erregende Essenzen;
besuche viele Städte in Ägypten,
damit du von den Eingeweihten lernst und wieder lernst.

Immer halte Ithaka im Sinn.
Dort anzukommen, ist dir vorbestimmt.
Doch beeile nur nicht deine Reise.
Besser ist, sie dauere viele Jahre;
und alt geworden lege auf der Insel an,
reich an dem, was du auf deiner Fahrt gewannst,
und hoffe nicht, dass Ithaka dir Reichtum gäbe.

Ithaka gab dir die schöne Reise.
Du wärest ohne es nicht auf die Fahrt gegangen.
Nun hat es dir nicht mehr zu geben.

Auch wenn es sich dir ärmlich zeigt, Ithaka betrog dich nicht.
So weise, wie du wurdest, und in solchem Maß erfahren,
wirst du ohnedies verstanden haben, was die Ithakas bedeuten.

Konstantinos Kavafis

Wir kommen nachmittags an. Außer uns liegt nur ein anderer Fahrtensegler vor Anker. Was soll ich sagen? Traumhaft schön dort!! Nach dem Anlegebierchen gehen wir schwimmen und ich checke mit der Taucherbrille nochmal den Anker. Der Flunken hat sich noch nicht richtig im Sand eingegraben. Ich starte nochmal den Motor, gebe etwas rückwärts und tauche anschließend erneut. So kann ich gut schlafen! Die Flunke des Bügelankers ist jetzt tief im Sand versunken. Uta kocht ein sehr leckeres Abendessen und wir genießen die Ruhe. Am nächsten Morgen erkunden wir das kleine Dorf und die Umgebung. Hier gab es bedeutsame archäologische Funde. Eine Höhle - keine 100 Meter vom Boot entfernt -  wird als "Cave of Leuzos" beschrieben.

 

 

Die Reisen Odysseus:

 

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Am Samstag, den 8.9. legen wir in Koper ab. Unser erstes Ziel ist Piran, wo man theoretisch aus Slowenien ausklarieren muss. Da der Meldesteg voll ist gehen wir an einer größeren Yacht längsseits und suchen die Hafenbehörde auf. Nachdem alles erledigt ist und wir schon wieder auf dem Weg zum Boot sind werden wir von den Beamten zurückgerufen.

"You wrote Greece" ruft er. "thats not possible". Fakt scheint: Für Griechenland kann man nicht ausklarieren. Für Kroatien muss man. Da wir aber versuchen wollten, direkt nach GR zu segeln, jedoch ausklarieren möchten für den Fall, daß wir doch aus irgendeinem Grund in Kroatien festmachen müssen, streichen wir kurzerhand "Greece" durch und schreiben "Croatia" hin. Damit ist den Formalitäten genüge getan und alle sind glücklich.

Die erste Nacht läuft super. Mit achterlichem Wind und zwischen 5 und 6 Knoten Speed rauschen wir die Westküste Istriens hinunter. Immer entlang eines Verkehrstrennungsgebietes. Die zwölf Meilen Zone können wir nicht einhalten, wir wären mitten im VTG. Also halten wir etwa 8 Seemeilen Abstand zu Kroatien. Am folgenden Tag schläft jedoch der Wind zunehmend ein. Irgendwann starten wir den Diesel und knattern los. Zwischendurch experimentieren wir immer wieder mit verschiedenen Segelstellungen unter anderem Schmetterling. Jedoch sind wir gezwungen das meiste zu motoren.

Nach einer endlosen Flaute während der letzten Stunden kommen wir - natürlich nachts - in Palagruza an. Wir wollen in die südliche Bucht. Uta steht mit dem Suchscheinwerfer auf dem Vorschiff und ich steuere mit Plotterhilfe in Richtung der Bucht. Hier sollte eigentlich niemand sein. Palagruza ist quasi am Ende der Welt ;-). Irgendwo im Nirgendwo - mitten in der Adria. Jedoch ist hier alles voll mit kleinen Fischerbooten. Wir schlängeln uns zwischen Netzen und Reusen und all den Bötchen in die Bucht. Ein Fischer hilft uns, den richtigen Platz zu finden. Der Anker fällt. Weitersegeln wollten wir auf keinen Fall, wir waren völlig erschöpft. Ich stelle noch den Ankeralarm am Plotter an und wir fallen in seligen Schlaf.

Am nächsten Morgen präsentiert sich die Insel in ganzen Schönheit, die Fischer sind bis auf einen alle weg.

 

 

 

Wir hatten uns entschieden Palagruza anzusteuern, wir waren aber zugegebenermassen nicht in Kroatien einklariert. Im Prinzip hatten wir ja einen Notfall dachte ich mir, da die Dieselpumpe etwas tropft. Außerdem kommt hier wohl ohnehin niemand her. Dachte ich. Als ich morgens kurz vorm ersten Badegang unter der Sonnenpersenning hervorschau denke ich, ich traue meinen Augen nicht. Da schiebt sich gaaaanz langsam ein Bug hinter dem Felsen hervor. Weiss. Blaue Streifen. Schriftzug "Policia". Shit denke ich. Die schauen einmal an meinen Mast und sehen sofort, dass da eineJahresvignette von vor 3 Jahren dran klebt. In Windeseile stürme ich den Niedergang hinunter und zerlege das Boot künstlich ins Chaos. Niedergangstreppe weg, Lampen raus, Werkzeug,.... Ganz langsam fahren sie vorbei. Und stoppen nicht. Ich war voller Adrenalin und dennoch der Überzeugung die kommen nicht zurück. Die fahren unmöglich mehrmals am Tag zu dieser Insel am Ende der Welt. Wir baden, frühstücken und dann. Weisses Boot. Blaue Streifen. Direkt auf uns zu. Schock. Diesmal waren es Fischer, die neben uns ankerten. Da meine Nerven jetzt endgültig blank lagen gingen wir sofort Anker auf. Ziel Griechenland.

Uta bereitet gerade das Abendessen zu, als ich es zum ersten Mal höre: "Securité, Securité, Securité. Gale warning. Thunderstorm...". Mist denke ich. Und zudem verstehe ich nicht, wann und wo das eintreffen soll. Wir essen hastig ein paar Bissen und bereiten Schiff und Crew für Schlimmste vor. Die Adria liegt bleiern da. Ist das jetzt die Ruhe vor dem Sturm? Wir schwitzen. Es passiert erstmal gar nichts.

Uta schläft und ich segle durch die Nacht. Plötzlich höre ich ein Platschen und ein Quieken. Mit dem Handscheinwerfer suche ich die Umgebung ab. Ein Delfin! Zwei Delfine! Überall Delfine!!!! Ich wecke Uta und wir sitzen beide bestimmt zwei Stunden am Vorstag und schauen dem Treiben zu. Eine riesige Delfinschule begleitet uns. Völlig angstfrei schwimmen sie direkt vor unserem Bug herum, springen, jagen von links nach rechts und unter dem Schiff hindurch. Traumhaft. Erst die Müdigkeit zwingt uns dazu, wieder von dem Treiben abzulassen. Ich lege mich etwas schlafen.

Am nächsten Morgen kommen wieder diese "Securité"-Meldungen. Immer häufiger und von unterschiedlichen Stationen. Rieka Radio, Dubrovnic Radio, Montenegro Radio. Nichts verständlich. Ich fluche. Wie können die bei so einer wichtigen Meldung so rumnuscheln?!! Gegen Mittag merkt man, wie der Wind zunimmt. Montenegro Radio schickt wieder eine Meldung. Diesmal hat man den Eindruck, der Sprecher bemühe sich aufgrund der Brisanz der Meldung, deutlich zu sprechen. Wir verstehen es. Gale warning. Thunderstorm, Force eight to nine. Central Adriatic Sea, Southern Adriatic Sea. Der Wind hat zwischenzeitlich auf eine gute 6 aufgefrischt und kommt aus Süd. Wir gewinnen keinen Meter an Strecke. Fürs Kreuzen ist das zu schon stark. Fürs Motoren die See zu rauh. Wir reffen. 2. Reff, Gross weg, Genua 50%, Genua 1 Meter,.... Es wird immer heftiger! Brindisi hatte ich mir vorher als Ausweichhafen ausgeguckt. Es erscheint jetzt unerreichbar. 25 Meilen in Luv. Ich checke den Plotter und entdecke eine kleine Marina. Ich gebe Uta den ADAC Marinaführer. ""Schau mal, ob du Monopoli da drin findest". Ich habe eigentlich wenig Hoffnung, denn allzuviele Häfen im Mittelmeer stehen da nicht drin. Und zudem so ein kleiner? "Hab ich!" meint sie. Schnell reiße ich ihr das Buch aus der Hand. Das Ziel liegt genau in unserer möglichen Fahrtrichtung! Allerdings noch 4 Stunden. Wir kämpfen uns durch die Wellen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lang 4 Stunden werden können.  Irgendwann liegen wir völlig erschöpft am äußersten Ende des Meldesteges. Viel Platz war da nicht mehr. Hier im Hafen wirkt alles ganz friedlich. Wir fallen in die Koje und schlafen erstmal aus.

Monopoli war ein Glücksgriff. Ein superschöner kleiner Fischerort. Der Hafenmeister lässt uns aufgrund der Wetterlage 2 Tage kostenlos liegen und wir erkunden das Städtchen. Die Stadt hat unglaublichen italienischen Flair. alle waren supernett zu uns. Der Tankwart der Strassentankstelle bringt uns privat nach Feierabend den Diesel ans Schiff, wir essen superlecker in "La Vecchia Taverna". Vorspeise, Fischteller, Oktopuss, Salat, Wasser und Wein für zwei Personen zusammen 28,- €!

Wir schlafen nochmal aus. Dann checke ich erneut den Windfinder. Ab Nachmittag sagt er von 25 Knoten beginnend permanent abnehmenden Wind an. Also: 14.00 Uhr: Leinen los. Kaum aus dem Hafen begegnen wir einer beträchtlichen See. Wir müssen sofort das Ölzeug anziehen, um nicht klatschnass zu werden. Ich versuche zunächst, Abstand zur Küste zu gewinnen. Dann geht es irgendwann wieder los: "Securité....Gale warning. Thunderstorm Force 9. Southern Adriatic Sea, Strait of Otranto,..."." Verfluchter Windfinder" denke ich. Nie mehr ohne Navtex! Wir kommen nicht weiter. Der Wind nimmt stetig zu statt ab und langsam scheint es wirklich brenzlig zu werden.  Der Handwindmesser zeigt 38 KTS scheinbaren Wind., als es später mehr wird messen wir nicht mehr. Es steht schon wieder nur noch ein Meter der Fock und wir peitschen durch die immer größer werdenden Wellen. Um uns herum blitzt es überall am Himmel! Beide sitzen wir eingepickt im Cockpit. Das Schiffchen verhält sich gut aber die Gesamtsituation wirkt jetzt schon bedrohlich. Plötzlich knallt etwas am Vorschiff "BaBaammmm" Ich erschrecke "was war denn das, haben wir eine Tonne gerammt? Hier ist doch nichts" entfährt es mir. Im nächsten Moment ist klar, was es war, denn eine riesen Welle bricht übers Schiff und das Cockpit. Ich bin bis auf die Unterhose nass trotz Ölzeug, alles durch den Kragen reingelaufen. Zum Glück habe ich Ersatzölzeug dabei also gehe ich zum umziehen unter Deck. Als ich danach - verkeilt zwischen Pantry und Salontisch - nach der Navigation schaue ruft Uta: "Kannst Du bitte wieder hoch kommen, mir is mulmig, der Mast war gerade nur zwei Meter vom Wasser weg...". Ich entschließe, wieder nach Italien zu segeln. Gegen 2 Uhr nachts retten wir uns in die Marina "Villanova Ostuni". An einem privat kommerziell betriebenen Steg werden uns sogar die Leinen angenommen. Sieht teuer aus, das ist uns aber reichlich egal! Der Marinero fragt sich wahrscheinlich, warum wir so panisch sind und mit Ölzeug und Lifebelts hier reinkommen.

Mir reicht es. Schlafen! Gegen Mittag stehen wir auf und beschließen, Ostuni zu besichtigen. Mit dem Bus fahren wir in die "weiße Stadt". Sie liegt auf einer Anhöhe und besteht aus wunderschönen kleinsten Gassen mit lauter weissen Häusern.

Wir chillen, gehen essen und fahren erst abends zurück zum Boot. Wegen der Wetterlage bleiben wir noch einen weiteren verregneten Tag. Dann schien sich Wetterbesserung einzustellen. Jetzt oder nie. Wir müssen über diese Straße von Otranto, sonst läuft uns die Zeit davon. Leinen los. Uns stehen 100 Meilen bevor, durch ein viel befahrenes Seegebiet. An dieser Stelle möchte ich nochmal auf die Vorteile von AIS hinweisen: Wir haben jeden dieser großen Pötte auf dem Schirm, wissen immer genau wann woher einer kommt, in welchem Abstand wir den passieren werden und außerdem werden wir gewarnt, falls einer eine gewisse Sicherheitszone zu uns unterschreitet. Niemals mehr ohne! Wir haben jetzt raumen Wind mit vielleicht 15 - 20 Knoten. Er schiebt uns voran ohne Ende. Häufig zeigt der Plotter 7-8 Knoten Fahrt über Grund an! Uns begegnen riesige Luxusyachten. Einmal hält ein überholender Fischer von Albanien kommend direkt auf uns zu. Er geht keine zwei Bootslängen hinter unserem Heck vorbei.

SevenSeas im Nachtdress:

 

Etwa 20 Meilen vor unserem Ziel, der Korfu vorgelagerten kleinen Insel Ericoussa, wird der Wind weniger. Der Strom scheint zu kippen, die Logge zeigt permanent etwa 1,5 Knoten mehr an, als der Plotter. Es zieht sich aber das hat einen Vorteil: Ich glaube zum ersten Mal kommen wir bei aufgehender Sonne an :-). Uns erwartet eine große Ankerbucht. Ericoussa lässt nach etwas Schlaf richtig Urlaubsfeeling aufkommen. Feinster Sandstrand, ein paar kleine Häuschen und nur einige wenige andere Yachties.

 

 

 

 

 

WIRD SPÄTER FORTGESETZT!

 

 

 

 

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Um 9.20 Uhr sitzen wir am Freitag hoffentlich in unserem Flieger!

Es war natürlich klar, dass wir Lufthansa Flüge gebucht haben und dass bei meinem Glück ausgerechnet an dem Termin der Grossstreiktag stattfinden soll. Nach einigen Telefonaten, Chats mit den Airlines etc. scheint es jetzt aber so auszusehen,  dass unser Flug von einer Lufthansa Tochtergesellschaft - der Air Dolomiti - regulär durchgeführt wird!

Ansonsten gibt es weitere gute und schlechte Nachrichten:

- Die Wettervorhersage könnte kaum  besser sein.

- Ich bekomme heute noch ein Verstärkungsblech angefertigt, welches unsere Cockpithölzer von der Kraft des  Autopiloten entlasten soll.

- Boot ist beladen, betankt, startklar und zerrt an den Festmachern.

- Nach Rücksprache mit dem Voreigner würde er bei dieser Beladung und der Strecke mit einem sehr konservativen Etmal von 70 Seemeilen kalkulieren. Ich hatte bisher an 100 Meilen gedacht. Das wirft uns ganz schön zurück und macht die Strecke bis Korfu möglicherweise deutlich anstrengender, als sie es ohnehin schon ist!

Ändern können wir daran jetzt wenig. Ich nehme an, dies wird der letzte Blogeintrag vor dem Start (vermutlich Samstag morgen). Dann sind wir also eine gute Woche nicht erreichbar. Das hängt auch davon ab, ob und wie wir zwischenstoppen. Ab Marina Gouvia auf Korfu werde ich mich wieder melden. Drückt uns die Daumen, dass alles gut klappt und das Wetter hält.

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Morgen Mittag fahre ich nochmals nach Slowenien. Das Auto ist schon randvoll gepackt mit allem möglichen Zeug, was ich noch montieren möchte. Außerdem habe ich uns schon mit den meisten nicht verderblichen Lebensmitteln eingedeckt. In Slowenien werden wir nur noch Getränke (kein Pfand!) und frische Lebensmittel kaufen müssen. Wir sind dann wohl ausgerüstet für eine Atlantiküberquerung. Mindestens ;-). Jedenfalls geht nicht viel mehr ins Schiff hinein.

Montag komme ich zurück und am Freitag früh geht hoffentlich unser LUFTHANSA-Flieger! Wenn alles glatt läuft und vor allem das Wetter passt laufen wir Samstag früh aus, rüber nach Piran, wo wir aus Slowenien ausklarieren müssen. Der jetzige Plan sieht dann direkt eine längere Hochseeetappe vor. Ich würde gerne nach Palagruza segeln, eine Mini-Insel mitten in der Adria, fern von jedem Festland und ziemlich genau auf halber Strecke zum zweiten Ziel, der Insel Ericoussa. Dort empfängt uns Griechenland mit einer wunderschönen Ankerbucht. Warum der Stress? Es ist schlicht wesentlich günstiger und wir haben danach Zeit oder anders ausgedrückt: URLAUB und der ist nötig! Wenn wir die ersten 500 Meilen hinter uns haben können wir somit 3 Wochen lang Griechenland entdecken und während dessen nochmal ungefähr 450 Meilen segeln. 

So ist also der vorläufige Plan. Aber Pläne sind ja da, um auf den Kopf gestellt zu werden, zumindest gehts mir beim Segeln oft so.

In den letzten Tagen habe ich noch unseren Bordrechner etwas vorbereitet. Wir haben nun Offline-Revierführer für Slowenien, Kroatien und Griechenland darauf, Viewfax für die Wetter-Gribfiles, Seaclear für die OpenSeamap Karten, etc., etc. Aber keine Angst, wir haben auch alle Papierkarten und den Plotter mit Navionics dabei.

Eigentlich kann kaum noch was schief gehen. Drückt uns die Daumen mit dem Wetter, aktuell geht eine kleine Front durch aber danach wird es offenbar wieder besser. Bisher ist für unseren Starttermin durchweg Sonne und wenig Wind angekündigt aber das kann sich alles noch ändern.

Ericoussa:

 

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Ab sofort gibt es weltumsegelung.com auch auf Facebook. Mit einem "gefällt mir" könnt ihr noch schneller am Geschehen teilhaben, denn sicher werde ich das eine oder andere Bildchen unkompliziert übers Handy hochladen. Die Blogeinträge bleiben hier und werden ab sofort von Facebook aus zusätzlich verlinkt.

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Die letzten Dinge - von denen ich glaube, sie noch zu brauchen - kommen langsam an. Zum Beispiel ein Ankerwirbel mit einem zweiten Gelenk, der hoffentlich hilft, den Anker schneller in die richtige Position zu bringen. Wenn man keine Winsch hat, ist man doch für jede Kraftersparniss dankbar. Lange Zeit machten mir unsere Reffleinenumlenkrollen Sorgen. Die Kunststoffrollen waren abgenutzt, eckig und der Kraftaufwand somit erheblich. Bei Niro Peterson habe ich jetzt Ersatz gefunden. Diesmal gleich mit Messingrollen. Leider kostete das Stück über 40,- € und wir brauchten alle vier. Außerdem haben wir noch ein LED Ankerlicht erworben, welches sich selbstständig ein- und ausschaltet, ein paar neue Seenotsignale und für Uta einen eigenen Livebelt.

Heute waren wir noch in der Stadt und statteten zuerst der  Apotheke einen Besuch ab, um jetzt auch gegen Durchfall, Schmerzen und Seekrankheit gewappnet zu sein.  Mehr schien uns die Apothekerin nicht verkaufen zu wollen. Sie meinte dort unten gäbe es auch alles und das noch bedeutend billiger.  Anschließend gab es noch neue Badelatschen, einen Sonnenhut für Uta und für mich ein "Smith & Wesson" Tauchermesser, denn wir haben noch kein vernünftiges, größeres Messer an Bord.

Insgesamt ist das alles schon wieder so viel Zeugs, dass ich darüber nachdenke, vor Abflug noch ein Wochenende mit dem Auto runter zu fahren, um schon das meiste runter zu bringen, vielleicht gleich anzubauen und evtl. erste Vorräte einzukaufen. Leider ist es doch recht weit und an meinem Alltagsauto ist mir bei der Affenhitze neulich die Kopfdichtung durchgeknallt. Für die Reparatur habe ich gerade absolut keinen Nerv. Mit dem kleinen MG wird das eine Tortour aber mir fällt gerade keine andere Lösung ein. Es kommt sehr selten vor, dass der Engländer mal das einzige ist, was funktioniert!

Wie dem auch sei - es geht weiter. Der kleine EEE-PC war auch noch in Reparatur und erhielt ein neues Mainboard und Ladestecker. Jetzt bin ich gerade so langsam dabei, wieder alles Relevante zu installieren. Wir brauchen den Rechner für vernünftige Wetterdaten (Gribfiles), etc.

Ich mache mich immer noch etwas verrückt über die Route, obwohl ich sowas eigentlich immer spontan entscheide. Die Erfahrung zeigt, daß sich diesbezüglich beim Segeln vieles im Vorfeld einfach nicht genauer planen lässt. Wir haben nur ein sehr eingeschränktes Zeitfenster für den gesamten Törn. Das bedeutet: Entweder jeden Tag früh raus, lange Segeln und abends in die Bucht. Oder Plan "B": Ab Slowenien durchsegeln bis Korfu. Das hat Vor- und Nachteile. Wir wären einerseits bedeutend schneller schon in Griechenland und könnten uns dann dort mehr Zeit lassen und doch noch Urlaub genießen. Andererseits wäre es erheblich günstiger, denn selbst um nur ein paar Tage durch Kroatien zu segeln müssten wir eine Jahresvignette für 140,- € lösen + Kurtaxe + in vielen Revieren Nationalparkgebühren, etc, etc. Der Nachteil ist, dass wir noch wenig Erfahrung mit dem Boot haben, Uta noch nie nachts gesegelt ist und ich noch nicht so genau einschätzen kann, ob ich während ihrer Wachen genug Schlaf bekomme, was ja existenziell wichtig ist. Vielleicht machen wir es auch einfach. Sollte es zu anstrengend werden könnten wir immer noch einen späteren Port of Entry anlaufen, wie z.B. die Insel Vis. Bis dorthin sind es etwa 230 Seemeilen, das sollte auf jeden Fall zu schaffen sein. Letztlich wird auch hierfür die aktuelle Wetterprognose mit ausschlaggebend sein also warten wir mal ab was da kommt.

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Heute ist schon Donnerstag und leider der letzte Tag, an dem wir testen können. Uta pocht wegen ihrem Studium auf morgige Rückfahrt. Sie ist ohnehin kaum ansprechbar, denn sie muss bis zu unserer Abreise noch zwei Hausarbeiten fertig bekommen. Für die zweite ist sie gerade, selbst hier in Slowenien, in jeder freien Minute dabei, die Primärliteratur zu lesen. Zwischendurch kommt es zu beinahe regelmäßig werdenden Nervenzusammenbrüchen ihrerseits.

Der Tag beginnt wieder einmal sehrsehr heiss, gestern abend haben wir aber noch die Cockpitpersenning über den Baum gespannt und somit ist es etwas erträglicher im Cockpit. Nachdem Nata und Markus ihre Aufwachzigaretten genossen haben beschliessen wir, noch einmal in den Supermarkt zu fahren und dort im klimatisierten Umfeld zu frühstücken.

In dem Supermarktrestaurant liegen auf einem Tisch verschiedenerlei Brötchen, etc. aber keine Beilagen. Ich frage also eine der Mitarbeiterinnen, wo es Käse, Wurst, etc. gibt aber sie verneint. Es gäbe wohl nichts mehr. Es ist noch nichtmal halb 10 und uns wird das Frühstück verwehrt... Ich entscheide mich also spontan für ein Schnitzel mit Pommes und einem Kaffee dazu ;) . Uta findet noch etwas Obstsalat und am Ende sind alle satt und glücklich. Es fällt uns zugegeben schwer, den klimatisierten Supermarkt wieder zu verlassen. Die Hitze ist wirklich unerträglich. Aber wir müssen voran kommen.

Kurze Zeit später ist die SevenSeas wieder seeklar und wir laufen aus der Marina aus. Heute ist zunächst etwas mehr Wind. Das Ziel ist wieder unsere Ankerbucht. Die liegt aber direkt in Luv. Kreuzen ist angesagt, das mag mein Schiffchen besonders. Wir segeln einige Zeit unter Vollzeug bis mir auffällt, dass die Spannung der leewärtigen Wanten nun doch noch etwas lose scheint. Da sich dieses Gefühl irgendwie verstärkt (Einbildung??) entscheide ich nach einiger Zeit, die Segel zu bergen und werfe den Motor an. Wir ankern wieder an ähnlicher Stelle wie gestern.

Werkzeug raus und an die Wantenspanner. Gleichmässig ziehen wir Ober- und Unterwanten auf beiden Seiten nach, kontrollieren immer wieder die Maststellung, trimmen das Achterstag noch ein wenig und kleben anschliessend die Splinte erneut ab. Nata liegt zwischenzeitlich im Salon und schläft, Uta ist in ihr Buch vertieft. Markus und ich beschließen einen erneuten Probeschlag. ich nehme mir vor, ganz saubere Manöver zu fahren, damit die anderen Ankerliegen was zum staunen haben ;).

Also Anker auf, ein paar Bootslängen Abstand,  in den Wind, "heiß auf Gross", abfallen, Motor aus, Genua raus, sauberen Amwindkurs. Sieht schon viel besser aus, die Spannung. Leider ist jetzt weniger Wind, ein genauer Vergleich ist somit nicht möglich. Ein paar Wenden, abfallen, mit Raumwind retour. Genua wegrollen, Jockel an, in den Wind, Gross runter, Ankerplatz aussuchen und schon liegen wir wieder fest. Nun bin ich erst den zweiten Tag mit diesem Boot unterwegs aber irgendwie "liegt" es mir. Es macht richtig Spass mit ihr zu segeln, die Segelflächen sind gut händelbar und überhaupt. Passt einfach.

Wir spannen wieder die Persenning auf und die Crew geht baden. Markus und Nata beschließen, an den Kiesstrand zu schwimmen. Ich steige erst später ins Wasser. Plötzlich kommt ein Mobo an und rast an den Ankerliegern vorbei. Es war zwar ein Stück entfernt aber es kamen plötzlich riesige Wellen an. Imposant, wie sich die SevenSeas erhebt und richtig stampft und am Anker zerrt.  Ich schwimme auch Richtung Strand, Nata kommt mir entgegen. Markus nicht. Als ich näher komme höre ich ihn schon jammern.... Er stand wohl im Wasser auf dem Kies und dachte noch: "Juchu eine Welle!" Dann riss ihm der Sog die Füsse weg. Das Ende vom Lied war ein mittig bis zur Häfte eingerissener Zehnagel der blutete und offenbar im Salzwasser höllisch schmerzte. Markus kämpft sich zurück an Bord und wird sogleich von den Mädels verarztet.

Wir sind alle schon ziemlich geschafft aber es hilft nichts. Letzter Testtag. Der Autopilot muss konfiguriert werden. Wider erwarten finde ich sogar noch die deutsche Anleitung für den Raymarine S1Plus. Der interessante erste Satz lautet: "Wir haben den Zugang ins Administrations-Menü bewusst erschwert...lassen Sie sich ggf. von Ihrem Raymarine-Partner unterstützen." Super. Naja. Dann der erste Schritt: "Stellen Sie die Pinne mittschiffs, drücken Sie plus 10°. das Ruder muss sich nach Steuerbord bewegen." Tut es natürlich nicht. Also Fehlerliste: "Tauschen Sie die Motorsteuerungskabel am Systemcomputer". Die nächste halbe Stunde bin ich beschäftigt, hänge kopfüber in einem Schapp, sehe nichts, da hier noch Schläuche von der Bordheizung verlegt wurden und fummele an zwei Miniaturkabeln herum, die sich aus dieser Position einfach nicht mehr festschrauben lassen wollen. Irgendwann gelingt es doch und ich krabbele völlig verschwitzt wieder den Niergang heraus. Siehe da. Jetzt klappt es. Wir gehen Anker auf, denn nun muss der Kompass kompensiert werden, wozu wir - exakt der Anleitung folgend - große, langsame Kreise fahren bis uns nach einer viertel Stunde ein Piepen vom Steuerungsteil erlöst. Dann folgen weitere Einstellungen, geradeaus fahren und ein sogenanntes "Autolearn", währenddessen der Autopilot wilde Zickzackkurse fährt. Nun funktioniert er. Ich setze Kurs auf die Marina und der Autopilot bringt uns, wirklich exakt steuernd, wieder retour. Ein Manko gibt es noch: Die Hülse, die die Pinnensteuerung hält ,löst sich mit der Zeit etwas und wandert aus dem Cockpitholz heraus. Außerdem scheinen die Latten mit der Kraft des Piloten überfordert. Ich muss das also dringend noch verstärken vor Abfahrt.

Kurz vor der Marina machen wir wieder Fischernetze aus. Kleine schwarze Fähnchen, in einigem Abstand ein Kanister, noch einer und irgendwann wieder ein Fähnchen. Mehrere solche Gebilde sind jetzt direkt vor der Einfahrt und lassen sich nicht umfahren. Ich bete, dass die schwarzen Fahnen tatsächlich die Enden der Netze markieren und steuere zwischen zwei solchen hindurch. Zum Glück klappt das.

Wir machen klar zum Anlegen. Zwei Vorleinen, Achterleinen legen wir nicht bereit, da diese an den achteren Pfälen hängen. Als schon mein halbes Schiffchen in der Box ist kommt ein wild gestikulierender Marinero und bittet uns, eine andere Box anzusteuern, da ein kleineres Boot komme, welches besser in diese Box passe. Also wieder raus und Richtung andere Box.  Hier hängen leider keine achteren Leinen am Pfahl und meine Crew findet in den endlosen Tiefen der Backskiste auf die schnelle nichts passendes. Wir retten uns mit einem doppelten Schotstek und ein paar auf die schnelle verlängerten Festmachern. Nachdem wir fest sind ist mein erster Gang in den Marine-Store und noch zwei ordentliche 12 Meter Liros-Festmacher kaufen.

Der Marinero kommt zu uns, entschuldigt sich nochmal und wir kommen etwas ins Gespräch. Auf Markus Bitte klären wir ab, wo sich eine Apotheke befindet, um ihn noch etwas besser versorgen zu können. Während ich ins Gespräch vertieft bin, schiesst Uta dieses wunderschöne Foto:

Ich mache mich auf den Weg und kaufe Schere, Pinzette und Desinfektionsmittel. Die Apotheke befindet sich in der wunderschönen Altstadt und macht mir um 22.00 Uhr noch auf.  Ich komme an einem Italienischen Restaurant vorbei und beschließe, hier den Abend ausklingen zu lassen. Nachdem wir also Im Restaurant "Marina" wunderbar gegessen haben gehen wir noch an die Stranpromenade und gönnen uns zum Abschluss ein paar Cocktails.

 

 

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Am nächsten Morgen gehen wir zunächst etwas Proviant in einem nahe gelegenen, riesigen Shoppingcenter einkaufen. Nachdem alles verstaut war wurden die Segel angeschlagen. Ich rollte die Genua aus und siehe da: Im Gegensatz zu unserem letzten Versuch in Heilbronn liess sie sich diesmal auch wieder einrollen. Es war also absolut wichtig, das Fall noch durch die Öse unter dem Masttopp zu führen, jetzt funktioniert die Furlex offenbar.

Dann kam das Grosssegel dran und auch dieses ließ sich in unserer Box mit dem neuen Fall problemlos aufheißen. Na das könnte ja klappen. Also Leinen los...

Wir haben etwas Seitenwind und nun weiss ich auch, dass unser Schiffchen nicht mit der Nase da hindurch drehen möchte. Nachdem ich das eingesehen habe fahre ich also rückwärts aus unserer Gasse heraus und wende an einer anderen Stelle im Hafenbecken.  Dann fahren wir ein Stück aus dem Hafen heraus und sind doch etwas aufgeregt. Unser erstes Mal ;)!

Steht der Mast richtig, funktioniert alles?? Ich entschließe mich, zunächst die Genua zu setzen. Der Voreigner meinte ohnehin, er sei meist mit Genua los gestartet (auch bei Regatten) und habe dann auf Am-Wind das Gross dazu gesetzt.

Also Genua raus! Und siehe da: Sie segelt!! :-))

Wir haben recht wenig Wind. Ich entscheide mich kurze Zeit später, auch das Gross zu setzen. Was soll ich sagen? Toll. Unser Schätzchen segelt auf Anhieb und das bei wenig Wind, mit den alten Segeln und ohne uns anfangs mit dem Trimmen zu befassen, wirklich ordentlich.   Wir gehen auf Amwind und haben das erste Mal Lage. Uta meint gleich: Ohje so hab ich mir das nicht vorgestellt. Wie wird das erst bei mehr Wind??" Der Plotter zeigt fast 6 Knoten FÜG ! Die erste Wende steht an. Ich hab mir ja anfangs etwas Gedanken wegen der Zentralwinsch gemacht. Auch das war unnötig. Das Überlegen in der Wende scheint kein Problem zu sein und kann vor allem ganz einfach von einer Person gehändelt werden. Mit etwas Routine sollte es kein Problem sein, dabei auch die Pinne zwischen den Beinen zu führen!

 

 

 

So kreuzen wir etwas herum und testen ein wenig. Ein paar Wenden, Halsen, ich versuche den Segelneulingen in meiner Crew die Kurse zum Wind etwas näher zu bringen und auch sie scheinen Gefallen am Segeln zu finden. Wir passieren noch einige schlecht markierte Fischernetze und werden diesbezüglich schnell noch wachsamer.

Nach einiger Zeit bringt uns die Hitze fast um. Das Termometer zeigt 35 Grad an. Die Sehnsucht nach einem kühlen Bad wird groß. In einiger Entfernung mache ich einen Strand aus und zahlreiche Boote vor Anker. Das Ziel ist klar. Da  es doch etwas voll ist und wir zum ersten Mal ankern, fällt dieser weit draußen auf 10 Meter Grund, was ich noch bereuen werde...

Meine Crew genießt den Badespass...

Nachdem wir uns noch etwas gestärkt haben gehen wir wieder ankerauf. Uta fährt und Ich kämpfe mit dem 14kg Bügelanker, den 20 Metern 10MM Kettenvorlauf und schwöre mir währenddessen, nie mehr auf 10 Metern zu ankern ;).

Später segeln wir retour. Vor dem Wind scheint nicht so ganz ihr Lieblingskurs zu sein. Nach einiger Zeit nehme ich die Genua weg und fahre nur mit dem Groß retour Richtung Marina. Wir müssen zwar noch vieles ausprobieren aber insgesamt übertrifft das Segeln meine Erwartungen an diesen ersten Probetag bei weitem. Ich bin echt stolz auf das Schiffchen und diese offensichtlich ordentlichen Segeleigenschaften.

Nachdem wir - diesmal mit dem Bug zum Steg - wieder in unserer Box liegen, klaren wir auf, erfrischen uns und lassen den Abend im Marina-Restaurant "Skipper" ausklingen.

 

 

 

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Dass der letzte Blogeintrag nur aus Bildern bestand, hatte einen Grund: Nämlich absoluten Zeitmangel. Während wir das Boot aufluden klärte sich, dass der Fahrer bereits am nächsten Tag in Slowenien ankommt und abladen möchte. Vom Büro der Transportfirma erhielt ich aber - trotz Nachfrage-  im Vorfeld die Auskunft, das Boot würde einen Tag später abgeladen werden. Da wir gerne dabei sein wollten, mussten wir also sofort los. Ich fuhr also erst noch zurück nach Würzburg, Uta abholen, dann zu Freunden, die uns begleiten wollten.

Nach einem Zwischenstop im Stubaital ging es also am nächsten Morgen über endlose Passstraßen weiter und als wir in Slowenien ankamen stand die SevenSeas schon in der Einfahrt der Marina.

 

Der Fahrer war nicht zu sehen und im Office der Marina meinte die Dame nur, das Boot sei gerade eben angekommen, sie wisse noch gar nichts. Perfektes Timing also. Da gerade Mittag war mussten wir etwas warten.

Im Vorfeld meinten einige zu mir, im Mittelmeer herrschten chaotische Servicebedingungen, man könne sich auf niemanden verlassen, etc. Mein erster Eindruck: Alles `tschuldigung "bullshit" . Professioneller kann man gar nicht arbeiten. Allein der Kran war imposant. Im Gegensatz zu den uralten Teilen mit denen wir bisher in Deutschland immer gekrant wurden...

Ein Marinero bediente die Kranfernbedienung und während der ganzen Aktion läuft ein älterer Herr in weißem Hemd ums Schiff herum und schaut sich alles ganz genau an. Zwischendurch meint der Marinero: "It is my boss. He is verry interested. He says it´s a beautifull old boat!"

Na das geht doch runter wie Öl :-)). Wir werden von Hand an einen Steg verholt, checken die Ventile und beginnen mit dem Aufbau. Bumperleinen dran, Fender raus, Windgeneratormast stellen. Es war irre heiss. Über 30 Grad im Schatten. Ich fahre rüber zu einem kleineren Kran, der fürs Maststellen war und bitte einen Marinero, uns in der nächsten Zeit einzuplanen. Direkt in der Marina ist ein gut sortierter Yachtausrüster. Man bekommt fast alles und das noch zu fairen Preisen. Ich besorge zwei Umlenkrollen für die Flaggleinen und befestige diese an der Saling.

30 Minuten später kommen zwei Mann, die den Kran bedienen. Eigentlich klappt es ganz gut aber die Hitze fordert ihren Tribut, ein Teil der Crew stösst an seine Grenzen und muss sich zwischendurch im Hafenbecken abkühlen ;).

Nachdem der Mast steht verholen wir an unseren Liegeplatz. Fürs Mittelmeer reichlich ungewöhnlich liegen wir in einer Box. Für heute reichts uns, wir klaren auf, duschen und gehen etwas in die Stadt. Koper ist viel schöner, als ich es mir vorgestellt hatte.

Wir habens geschafft: Das Boot schwimmt endlich im Meer, der Mast steht und zudem hat alles gut geklappt. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den ersten Segeltag!

 

 

 

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Es geht los. Am Montag kommt der Schwertransport!

Vorgestern war es also soweit - die SevenSeas musste aus dem Wasser. Ich verlege das Boot einhand (das ist für mich noch keine Routine, ich gebs zu!). Es klappt aber super. Danach habe ich noch Gelegenheit, das Deck etwas abzudampfen und zu säubern, dann hängt sie schon im Kran. Da mein Hafentrailer im hintersten Eck des Werftgeländes steht und derzeit mit dem Kran nicht erreicht werden kann, basteln die Werftarbeiter eine überaus abenteuerliche Haltekonstruktion. Ich habe da lieber die Finger weggelassen, um nicht Schuld zu sein, wenns schief läuft. Das Boot steht aber. Vorerst bleiben die Halteschlaufen des Kranes noch zur Absicherung dran:

 

Dann machte ich mich daran, das Unterwasserschiff abzudampfen. Ich hatte so gehofft, dass das letztes Jahr gestrichene Antifouling noch gut genug ist und ich nicht noch mehr Geld investieren muss. Ich dachte, ich streiche ggf. etwas nach, wo nötig. Leider  ging der Plan nicht auf. An einigen Stellen war das Antifouling nach dem Abdampfen etwas abgeplatzt. Zum Glück am Rumpf wieder: Keinerlei Osmose, nichts! Aber auch wieder ein  paar ganz kleine Bläschen am Ruderblatt. Der Werftchef schaut es sich an und meint das sei keine Osmose. Osmose würde anders aussehen. Die Bläschen entstanden durch Wassereinlagerung zwischen verschiedenen alten Lackschichten. Ich weiss auch nicht. Jedenfalls entschied ich mich, das bis aufs GFK blank zu schleifen und dann mehrere Sperrschichten mit Unterwasserprimer zu streichen. Damit sollte wieder einige Zeit  Ruhe sein. Anschließend machte ich mich also daran, das Antifouling zu streichen. Zum Glück war es die letzten Tage irre heiss, das machte die Arbeiten zwar nicht einfacher aber die Farbe ist super getrocknet.

 

Heute habe ich dann noch den ganzen Rumpf poliert. Jetzt sieht mein kleines thoroughbred so aus und wartet auf den Transport :-) :

Tja leider war das nur ein Bruchteil der Arbeiten der letzten Tage. Außerdem hab ich noch ein neues Großfall eingezogen, das Genuafall umgedreht (wir hatten es beim Probestellen falsch eingezogen). Das Schlauchi wurde gewaschen und zusammengelegt, der Windgenerator demontiert, es gab neue Dichtungen für die Backskistendeckel und die Bullaugen, einen Griff fürs Schiebeluk innen und noch tausend Kleinigkeiten mehr....Morgen weiter, ich muss jetzt erstmal meinen Sonnenbrand versorgen ;).

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Durch einen Tip aus dem Segel-Forum kam ich dazu, einen Rep.-Kit für meine Dieselpumpe zu bestellen. Es galt, dass Problem des Absterbens unter Last zu beseitigen.

Besagter Kit wurde bestellt und kam über eine Woche lang nicht an. Da wir es mittlerweile ziemlich eilig haben fragte ich fast jeden Tag bei meinem Volvo Händler hier nach, wo die Teile bleiben. Schlussendlich stellte sich heraus, dass diese Volvo Teile-Nr. nicht mehr verfügbar war. Nach ewigem Hin-und Herschlüsseln der Artikelnummern fand sich wohl doch noch eine alternative Teilenummer und diese Teile kamen heute per Expresslieferung an.

Ran an die Baustelle. Eine kurze Arbeitsbeschreibung falls jemand der Leser einen MD 11 hat:

- zwei Leitungen lösen

- zwei extrem schlecht zugängliche Inbusschrauben lösen.

- Pumpe herausnehmen

- 5 Gehäusedeckelschrauben öffnen

- Feder + Arretierstift vom Pumpenhebel herausnehmen

- seitliche Arretierschraube für Lagerbolzen (Pumpenhebel) herausschrauben.

- Lagerbolzen mit Spitzzange zur Öffnung schieben und herausnehmen.

- Pumpenhebel herausnehmen

- neue Membrane einsetzen und umgekehrt alles wieder montieren

- Deckel vom Filtergehäuse öffnen

- neuen Filter einsetzen und vorher alles reinigen

- neue Dichtung montieren, Gehäusedeckel anschrauben.

- wieder am Motor anbauen

- Kraftstoffsystem entlüften

-glücklich sein :-) !

 

Wie dringend das ganze war möchte ich an ein paar Bilder demonstrieren. Ich kann jedem MD 11 Eigner nur ans Herz legen, dieses Teil auseinanderzunehmen. Sicher sehen viele Pumpen ähnlich aus:

Völlig verschlissene Membrane:

 

 

Im Gehäusedeckel befindet sich ein "Ein-Auslassventil. Dieses hatte sich gelöst und lag in Einzelteilen auf der Membrane herum. Hätte ich hier nicht den Motor von der alten Reinke noch herumliegen wäre es wohl nicht möglich gewesen, das Ganze noch vor dem geplanten Törn zu montieren. Aus zwei Pumpen wurde so eine überholte neue:

 

 

Entlüften geht bei mir blitzartig dank dieser zusätzlich montierten Entlüftungspumpe. Der Motor sprang sofort an und lief gleich tadellos. Probefahrt wohl morgen. Ich bin aber überzeugt, dass jetzt alles passt.

 

 

So eine Reise ist ein Kampf und ich glaube die größte Schlacht entscheidet sich im Vorfeld. Also nicht auf See, sondern an der Partnerschaft, der Krux mit der Technik und der Finanzierung!

 

 

 

 

 

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Ziemlich verdutzt hat mich dieser Bericht von über 2 Meter langen Fischen im Neckar: Link Stimme

Man beachte das Bild!

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Es ist schon eine Woche her aber es beschäftigt mich schon etwas, denn wir waren in dieser Sache ziemlich nah am Geschehen.

Am Neckar wurde - wieder einmal - ein Toter entdeckt und bei der Schleuse Kochendorf geborgen.  Das muss an dem Freitag geschehen sein, an dem wir Mittags unseren Anker wenige hundert Meter oberhalb der Schleuse Kochendorf unter der Autobahnbrücke testeten. Wenige Tage vorher sind wir die Strecke abgefahren und zweimal durch die betreffende Schleuse gefahren.

Es wäre sicher auch möglich gewesen, dass wir die Person entdecken. Hier fand ich den Artikel: Link "Stimme".

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Schon seit längerem ärgere ich mich darüber, dass unsere Pinne etwas Spiel hat. Ich dachte immer, dies läge an den Schrauben, die die Pinne mit der Edelstahlpinnenhalterung verbinden. Als ich diese jetzt endlich mal nachziehen wollte, fiel mir aber etwas ganz anderes auf:

Die Edelstahlhalterung der Pinne hatte auf beiden Seiten einen Riss, der bis hinunter zur Befestigungsschraube reichte. Beim bewegen der Pinne bog sich dieser immer etwas auf. Das war der eigentliche Grund für das gefühlte Pinnenspiel.

Hier sieht man rechts und links den kleinen Riss:

Zunächst wollte ich die Halterung nur oben verstärken. Dann dachte ich: Warum sollen das eigentlich getrennte Teile sein, diese Halterung und die Pinne? Einen anderen Grund, als der dass das nachher wackeln kann fiel mir nicht ein, somit wurde die Halterung jetzt direkt an die Pinne geschweisst. Da wackelt nichts mehr. Die Befestigungsschrauben sind jetzt nur noch Zierde.

Oben verstärkt:

Unten verschweisst mit der Pinne. FEST!

Die Halterung wäre mit Sicherheit in nächster Zeit abgebrochen. Ich will gar nicht daran denken, wie das geendet hätte und grübele schon die ganze Zeit, wie ich wohl meine Pinne notdürftig wieder nutzbar hätte machen können.  Nunja ich hoffe das hat sich jetzt erledigt.

In zwei Wochen sind wir auf dem Meer. Irgendwie fallen mir noch tausend Sachen ein, die ich noch klären muss. Ich glaube, ich muss mir noch etwas frei nehmen in den nächsten Wochen.

 

 

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Freitag bevor der Mast runterkam:

 

Samstag Testfahrt in Richtung Offenau. Haben beim MCMN (supernette Leute dort!) übernachtet und sind dann noch auf den Talmarkt Bad Wimpfen gegangen. Uta bei der Fluss-Navi ;)

 

Nachts gab es ein übelstes Gewitter, Uta schläft wie ein Stein. Gegen halb 2 ein lautes Knallen und Schrabben an der Steuerbord-Bordwand. Ich kletter innerhalb von 2 Sekunden den Niedergang hinaus... Schwimmt da doch tatsächlich ein ganzer Baum den Neckar hinunter. Den hat wohl der Blitz getroffen. Uta hat von der ganzen Aktion am nächsten Morgen nichts gewusst, nichts mitbekommen. Zum Glück keine Beschädigungen sichtbar.

Rückfahrt am nächsten Morgen (natürlich regnet es fast die ganze Zeit und das Ölzeug liegt zuhause im Schrank ;):

 

Auf der Rückfahrt darf Uta nochmal an einer Spundwand anlegen üben, dann geht es weiter. Da der Regen zunimmt gebe ich etwas mehr Gas und es passiert wieder einmal: Der Motor geht einfach aus. Unvermittelt, ohne vorher zu ruckeln oder sonstirgendwelche negative Zeichen von sich zu geben. Einfach aus. Zum Glück springt er gleich wieder an, auf einem fließenden Gewässer ist sowas überhaupt nicht lustig. Mit weniger Last funktioniert dann alles wieder einwandfrei. Vermutlich haben wir wohl noch irgendein kleines Problem mit der Dieselzufuhr. Ich muss da nochmal ran, alle Filter sind aber schon neu, mal sehen woran das wieder liegen kann.

Demnächst mehr, es gibt noch einiges zu tun, Reisepässe haben wir auch schon beantragt, eine Navionics Gold Karte durfte noch in den Plotter, das neue Dingi ist super. Ich könnte noch viel erzählen aber es ist schon fast 1 Uhr und die Koje ruft. Bis bald!

 

 

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