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Über die Vorbereitungen einer Weltumsegelung und die Reise selbst.

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Unsere Ruheinsel

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Nachdem wir in der "Marina" ankommen ruft ein anderer Bootseigner, um uns einen freien Platz anzubieten. Wir diskutieren kurz auf englisch bis seine Frau den Niedergang hoch kommt und meint: "Warum redet ihr nicht deutsch miteinander ?". "OK, können wir auch... :-)".

Wir gehen vor der Beluga - ebenfalls TO-Yacht - längsseits. Der Nachbar begrüßt uns und versorgt uns schon mit ersten Infos: Einen Hafenmeister oder dergleichen gäbe es nicht, da die Marina nie fertiggebaut wurde. Kein Wasser, kein Strom. Im Hafenbecken liegen ein paar gesunkene Schiffe und dies ist wohl ein Platz für zahlreiche "Yachties", die ihr Boot hier einfach längere Zeit liegen lassen. Man könne schön wandern und eine Inselrunde laufen, es gäbe ein paar Tavernen auf der anderen Seite und einen kleinen Strand am Ende der Marina.

Na, das klingt doch gut. Mir wird sofort klar, dass wir mindestens zwei Nächte bleiben werden. Wir sind jetzt schon im Golf von Korinth und unser Ziel ist keine 200 Meilen mehr entfernt, der Überführungsstress ist jetzt wohl endgültig vorbei!

Als wir unser Anlegebierchen genießen wollen, startet die riesige Motoryacht vor uns, offensichtlich um Strom nachzuladen,  ihren alten Diesel und qualmt uns gehörig ein. Schnell gehen wir von Bord und laufen ein wenig los.

Dieser Ort hat für mich einen besonderen Flair, hier liegen wirklich abgefahrene Schiffe, insbesondere solche, die sonstwo riesige Liegegebühren zahlen würden und die vielleicht nicht mehr so wertvoll sind. Z.B. riesige Stahlyachten, denen man ansieht, dass sie sicher schon zigmal um die Welt sind, Eigenbau-Katamarane allerdings auch zwei riesige, nagelneue AMEL-Yachten. Zahlreiche, eigentlich schöne Fahrtenschiffe, vergammeln aber schlichtweg. Eine alte Contest liegt völlig verwahrlost in einer Ecke, als Fender dienen, wie häufig zu sehen, Autoreifen. Mitten im Hafenbecken liegt eine große, gesunkene Ketsch auf der Seite.

Wir laufen weiter, an ein paar Gänsen vorbei, daneben wilde Katzen, dann an einem Haus vorbei, an dem auf der Terrasse ein riesiger TO-Stander hängt. Durch eine kleine Gasse kommen wir in den Ort, der aus wenigen Häusern und ein paar Tavernen besteht.

Später sitzen wir eine ganze Weile hinter der Kirche auf einer Bank, starren aufs Wasser und genießen die Ruhe.

Anschließend treibt uns der Hunger in die erste Taverne. Uta gönnt sich gebackene Auberginen und ich mir Souvlaki, vorweg gibts natürlich eine große Portion Tzaziki für jeden und ein großes Mythos-Bier im eisgekühlten Krug. Vor uns schaukeln kleine, buntbemalte Fischerboote und wir wissen schon jetzt, daß wir hier eigentlich gar nicht mehr weg wollen....

Zurück am Schiff gehen wir zunächst etwas ums Boot herum schwimmen, trinken danch Ouzo und legen uns früh in die Koje. Zur Mückenabwehr haben wir mittlerweile eine schlichte Technik entwickelt: Alles wird zu gemacht und die Lüftung der Standheizung eingeschaltet. Gegen später  schalte ich diese meist noch ab und öffne ein Luk. Funktioniert wunderbar.

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Guest Freitag, 20 Juli 2018
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