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Ein fauler Inseltag

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Das Erste, das uns auffällt als wir erwachen ist: Es herrscht totale Stille. Herrlich! Kein Autolärm, nichts. Nur die Glöckchen der Ziegen, die sich irgendwo im Dickicht der Insel aufhalten, sind zu hören. Hier ist es wirklich friedlich. Was ein Glück, wurde der Hafen nie fertiggestellt. Und bei der Mentalität der Griechen wird er das auch so schnell nicht. Da es auf der Insel nämlich weder Kulturelles zu besichtigen gibt, noch einen gut ausgebauten Hafen, verirren sich weder Charterer noch Parttytouristen auf dieses schöne Fleckchen Erde. Scheinbar allein durch Mundpropaganda finden die ganzen Yachties hier her.

Nach dem Frühstück wollen wir zu Fuß die Insel erkunden. Am Steg kommen wir mit dem "Beluga"-Eigner und einem französichen Ehepaar ins Gespräch. In einem wirren Sprachgemisch aus Deutsch, Französisch und Englisch diskutieren wir das Woher und Wohin. Die französiche Crew der "Amarante" ist auf der Suche nach ruhigen Buchten und wir fangen an darüber nachzudenken, ob nicht ein Besuch in Delphi möglich wäre.

Wir erkundigen uns sowohl bei der "Amarante"-Crew als auch bei dem "Beluga"-Eigner nach den Wetterdaten. Beide haben sie Navtex, empfangen aber anstatt den griechischen nur türkische und italienische Wetterdaten. Olympia Radio hat wohl kein  Interesse daran, die in Griechenland Segelnden mit Wetterinfos zu versorgen, denn wir alle sind uns einig darüber, dass kein Mensch die Daten über Funk verstehen kann. Nicht einmal der Schotte in Patras, der ja doch der englischen Sprache mächtig ist, konnte den Sprecher von Olympia Radio verstehen. Vermutlich wurde auch sein Gehalt gekürzt, so dass er nun völlig gelangweilt und in einem viel zu schnellen Tempo die Wetterdaten herunternuschelt.

Nach dem langen Gespräch beginnt der Inselrundgang.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder zurück im Hafen sprechen wir an Bord der "Amarante" noch über deren Törn an der Südküste. Eine Hafenansteuerung beschreiben sie so: "You know this boat makes normally not more than 6 or 7 knots. Down the waves we had 17 knots!" "Wow, you were surfing?" meint Stephan. "Yes, yes it was quite sportiv" bestätigt Roseline. Sie überreichen uns noch eine Visitenkarte und geben uns einen griechischen Link mit verlässlicheren, lokalen Wetterdaten.

Im Hafenbecken waschen wir anschließend den Staub und Schweiß von uns ab und kehren erfrischt in der Otavia-Taverne ein. Hier verbringen wir den restlichen Tag bei freiem Internetzugang und kühlem Mythos. Wir beobachten das Kommen und Gehen des Wassertaxies, das zwischen der Insel und dem Festland pendelt. Die Familie der Taverne beschäftigt sich den ganzen Tag damit, einen Fisch nach dem anderen aus der Bucht zu angeln. Dies lockt natürlich viele hungrige Vögel, als auch Katzen an, die auf Reste spekulieren. Unser kleines Hafenkino.

 

 

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Guest Mittwoch, 19 September 2018
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