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Der Saronische und der Argolische Golf

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Euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass wir mit den Eintragungen etwas hinterherhinken. Es sind einfach zu viele Erlebnisse, um alle detailliert darzustellen.

Nachfolgend möchten wir in einigen Bildern mit kurzen Texten die Fahrt bis zu unserem derzeitigen Liegeplatz veranschaulichen:

Wir wollten zunächst eine in den Revierführern beschriebene Bucht im Süden von Angistri ansteuern. Leider ließ sich schon von weitem erkennen, dass diese absolut voll war. Es herrschte mittlerweile relativ starker Ostwind. Wir legten uns also an die Westseite der Insel vor Anker. Zur Sicherheit wollte ich eine Landleine ausbringen. Da das Dingi nicht aufgeblasen war und Uta ohnehin schwimmen wollte, gab ich ihr ein Ende eines Tampens mit auf den Weg. Ich hatte mich bezüglich der Distanz allerdings völlig verschätzt und musste den Festmacher immer weiter verlängern. Letztlich war unser gesamtes Tauwerk verbraucht. Näher an Land konnten wir allerdings auch nicht, da wir bereits auf 2,5 Meter Tiefe ankerten. Beim Festmachen am Fels wurde Uta von einem ehemaligen griechischen Kapitän tatkräftig unterstützt. Wir unterhielten uns später noch länger mit ihm.

Uta erzählte ihm davon, dass sie gerade beim Tauchen einen Oktopus gesehen hatte. Er erklärte uns, dass diese mittlerweile recht selten geworden wären. Früher gab es hier wohl sehr viele, doch durch übermäßige Muschelernte wurde ihnen die Nahrungsgrundlage genommen.

Uta stolz mit der festen Landleine:

 

Der Tauwerks-Berg nach Einholen der Landleine:

 

Als wir am nächsten Morgen Anker auf gehen, sehen wir eine Bucht südlicher die Amarante. Wir fahren noch ein paar Kreise um ihr Schiff und unterhalten uns etwas. Anschließend segelten wir bis Dokos. Ich wollte schnell durch den Saronischen Golf, denn es gefiel mir hier nicht sooo sehr. Zuviel Charterer, zuviel weiße Yachten des immer selben bayrischen Herstellers. Und leider muss man auch sagen: Wo viele Charterboote unterwegs sind, ist auch viel Müll im Wasser, der unter Umständen auch gefährlich für Motor/ Schraube werden kann. Auf Dokos waren, wie zuvor in den meisten Buchten des Saronischen Golfes, die besten Ankerplätze belegt. Wir wussten, dass die Südseite der Bucht nicht sehr sicher war, sahen aber keine andere Möglichkeit. Also lagen wir auch hier wieder vor  Buganker und mit Landleine. Alles gut soweit, bis gegen 3 Uhr nachts der Wind auf Nord drehte und wir voll am Anker hingen. Ich wunderte mich selbst, wie ich sofort aufwachte, als der Wind plötzlich aus einer anderen Richtung kam. An Schlaf war nun nicht mehr zu denken. Als der Wind bei Sonnenaufgang kurz nachließ, lösten wir die Landleine und gingen Anker auf.

Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Sonnenaufgang:

 

Wie segeln bis zur Durchfahrt zwischen Spetses und dem Festland. Durch den Düseneffekt wird der Wind zu stark, um Durchzukreuzen, ebenso setzt die Strömung gegenan, so dass wir die Segel bergen und hindurch motoren müssen.

Wir kommen früh in der Bucht von Porto Cheli an und relaxen den ganzen Tag. Wir schwimmen, laufen um die Bucht und im Ort herum und genießen es, mittlerweile fast angekommen zu sein und uns nicht mehr hetzen zu müssen. Es ist wunderschön hier und supergeschützt. Wir kaufen ein paar Dinge im Ort ein, es gibt unter anderem sehr leckeres und frisches Obst und existenziell wichtigen Biernachschub :-). Durch den feinen Sand sieht man hier zwar nichts beim Tauchen, aber es ist einfach herrlich und der Anker hält - wie eigentlich immer bisher - problemlos.

 

 

Am darauffolgenden Tag wollen wir eigentlich nach Tolo segeln, als plötzlich ein lokales Gewitter aufzieht entscheide ich, direkt unser Ziel, die Ormos Drepanou anzulaufen. Wir kündigen uns bei Hans, dem lokalen Stützpunktleiter des Trans-Ocean Vereines, an und machen an unserer Boje fest. Wir zischen erstmal ein Anlegebierchen und stoßen auf die Jungfernfahrt der SevenSeas an. Etwa 850 Seemeilen liegen für diese Überführung im Kielwasser und sie hat sich tapfer geschlagen. Bis zuletzt funktioniert alles an Bord und wir haben sogar einen heftigen Sturm vor Italien gemeinsam überstanden. Bis zu unserem Abflug ist noch etwas Zeit, die wir jetzt aber nutzen möchten, um uns noch etwas auszuruhen und die Umgebung kenenzulernen.

Abends gehen wir in die Taverne "Mermaid" zum essen. Am nächsten Tag treffen wir uns mit Hans, der uns freundlicherweise mit nach Nafplio nimmt. Wir schlendern durch die Stadt und natürlich darf ein Besuch auf der Festung nicht ausgelassen werden. Über 900 Stufen einfach bis zum Ziel...

Auf dem Weg gibt es immer wieder Markierungen:

 

Der harte Aufstieg wird mit einem einmaligen Ausblick belohnt:

Abends gehen wir mit Hans essen in der Taverne Nico in Drepanou. Es gibt köstliches Stifado, zartes Rindfliesch mit kleinen Zwiebeln in Rotweinsoße geschmort. Zum niederknien!!

Am nächsten Tag geht es mit dem Dingi an die Strandbar von Vivari:

Und abends wieder mit Hans und anderen Yachties essen, denn es war zu köstlich, um das nicht noch einmal zu genießen.

Am nächsten Morgen machen wir das Boot klar für die Abreise. Alles wertvolle kommt von Bord, die Segel werden abgeschlagen und ich bürste sogar noch einmal das gesamte Antifouling ab, während Uta das Deck schruppt.

 

Der Sonnenaufgang am Tag unseres Abfluges:

 

Byebye Greece, ich komme bald wieder!

 

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Guest Freitag, 25 Mai 2018
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