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Delphi

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Uta steht 7.45 Uhr auf, obwohl unser Bus erst um 10.45 geht. Sie scheint sehr aufgeregt wegen unserem heutigen Kulturprogramm und bereitet schon Kaffee und ein paar Snacks zum mitnehmen vor. Nachdem wir uns gestern kurz darüber unterhalten haben wie die Busse fahren, hat sich auch die benachbarte "Nancy"-Crew für einen Besuch in Delphi entschieden. Schon die Fahrt dorthin ist sehr imposant:

 

Um den Mittelpunkt der Welt zu bestimmen, schickte Zeus zwei Adler von beiden Enden der Welt los. Wo sie zusammenstießen fiel der Omphalos vom Himmel. Omphalos bedeutet "Nabel". Hier im Museum liegt also der Nabel der Welt:

 

In der Antike machte hier über Jahrhunderte das Orakel von Delphi Prophezeiungen. Mächtige Entscheidungsträger und Herrscher kamen um Fragen zu stellen. Um den Tempel zu betreten, mussten die Klienten zunächst ein Tier opfern und sich in den Kastalischen Quellen rituell reinigen. Aus einer Gesteinsspalte im Tempel des Apollon stiegen Gase auf, die das Orakel (die Pythia) in Trance versetzten. In diesem benebelten Zustand murmelte sie ihre Weissagungen, die dann von Priestern "übersetzt" wurden. Diese Aussagen beeinflussten die wichtigsten politischen Entscheidungen des gesamten Mittelmeerraumes. Oft bestimmte dies über Krieg oder Frieden.

Der Tempel des Apollon:

 

Die wichtigsten Städte hatten eigene Schatzkammern, in denen die Opfergaben untergebrachte wurden, die das Orakel milde stimmen sollten. Hier die Schatzkammer von Athen:

 

Das Theater fasste 5000 Zuschauer. Auch hier wurden politische Entscheidungen verkündet:

 

Als wir neben dem Theater stehen, schließen wir uns mal wieder an eine Reisegruppe an und hören der Führerin zu. Gegen Ende ihrer Erläuterungen meint sie, es gäbe ganz oben auf dem Berg noch ein großes Stadion. Um ihrer Reisegruppe den Weg zu ersparen zeigt sie ein paar Bilder davon herum. Mir war in dem Moment schon klar, dass Uta ohnehin keine Ruhe gibt, bevor wir es gesehen haben. Also laufe ich los....

Das Stadion liegt am höchsten Punkt der antiken Stadt. Es fasste 7000 Zuschauer. Hier fanden alle 4 Jahre die Pythischen Spiele statt. Sie waren nach den Olympischen Spielen das wichtigste sportliche Ereignis der Antike. Ein angenehm ruhiger Ort, denn kaum ein anderer Besucher macht sich die Mühe, hier hoch zu wandern:

 

Danach geht es noch vorbei an den Kastalischen Quellen, zur Marmaria, dem Heiligtum der Athena. Für mich wird das jetzt zugegeben zuviel, immerhin sind es schon den ganzen Tag über 30 Grad. Ich setze mich oberhalb des Heiligtums in den Schatten und beobachte, wie Uta dort jeden Stein umdreht. ;-). Leider haben ein schweres Gewitter und ein Erdbeben viel zerstört:

 

Danach streike ich, das Gymnasion, welches westlich daneben liegt, wird nicht mehr angeschaut. Mein Hunger treibt mich in die erste Taverne im Ort. Der Tag war sehr anstrengend, aber auch für mich war es ein absolutes, imposantes Highlight, welches man unbedingt gesehen haben sollte!

Diesen Blogeintrag konnte ich übrigens nicht von Uta verfassen lassen, sonst wäre ein Geschichtsbuch daraus geworden. Es gäbe natürlich noch viel viel mehr zu erzählen.

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Guest Freitag, 20 Juli 2018
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