News

Ab sofort segeln wir Delphia 33,

Überführung ab September 2016!

News auf Facebook:

 Interesse an Updates via Facebook?

http://www.facebook.com/weltumsegelungcom

 

 

 

EasyBlog

This is some blog description about this site

  • Home
    Home This is where you can find all the blog posts throughout the site.
  • Categories
    Categories Displays a list of categories from this blog.
  • Tags
    Tags Displays a list of tags that have been used in the blog.
  • Bloggers
    Bloggers Search for your favorite blogger from this site.
  • Team Blogs
    Team Blogs Find your favorite team blogs here.
  • Login
    Login Login form

Posted by on in Uncategorized

Das Erste, das uns auffällt als wir erwachen ist: Es herrscht totale Stille. Herrlich! Kein Autolärm, nichts. Nur die Glöckchen der Ziegen, die sich irgendwo im Dickicht der Insel aufhalten, sind zu hören. Hier ist es wirklich friedlich. Was ein Glück, wurde der Hafen nie fertiggestellt. Und bei der Mentalität der Griechen wird er das auch so schnell nicht. Da es auf der Insel nämlich weder Kulturelles zu besichtigen gibt, noch einen gut ausgebauten Hafen, verirren sich weder Charterer noch Parttytouristen auf dieses schöne Fleckchen Erde. Scheinbar allein durch Mundpropaganda finden die ganzen Yachties hier her.

Nach dem Frühstück wollen wir zu Fuß die Insel erkunden. Am Steg kommen wir mit dem "Beluga"-Eigner und einem französichen Ehepaar ins Gespräch. In einem wirren Sprachgemisch aus Deutsch, Französisch und Englisch diskutieren wir das Woher und Wohin. Die französiche Crew der "Amarante" ist auf der Suche nach ruhigen Buchten und wir fangen an darüber nachzudenken, ob nicht ein Besuch in Delphi möglich wäre.

Wir erkundigen uns sowohl bei der "Amarante"-Crew als auch bei dem "Beluga"-Eigner nach den Wetterdaten. Beide haben sie Navtex, empfangen aber anstatt den griechischen nur türkische und italienische Wetterdaten. Olympia Radio hat wohl kein  Interesse daran, die in Griechenland Segelnden mit Wetterinfos zu versorgen, denn wir alle sind uns einig darüber, dass kein Mensch die Daten über Funk verstehen kann. Nicht einmal der Schotte in Patras, der ja doch der englischen Sprache mächtig ist, konnte den Sprecher von Olympia Radio verstehen. Vermutlich wurde auch sein Gehalt gekürzt, so dass er nun völlig gelangweilt und in einem viel zu schnellen Tempo die Wetterdaten herunternuschelt.

Nach dem langen Gespräch beginnt der Inselrundgang.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder zurück im Hafen sprechen wir an Bord der "Amarante" noch über deren Törn an der Südküste. Eine Hafenansteuerung beschreiben sie so: "You know this boat makes normally not more than 6 or 7 knots. Down the waves we had 17 knots!" "Wow, you were surfing?" meint Stephan. "Yes, yes it was quite sportiv" bestätigt Roseline. Sie überreichen uns noch eine Visitenkarte und geben uns einen griechischen Link mit verlässlicheren, lokalen Wetterdaten.

Im Hafenbecken waschen wir anschließend den Staub und Schweiß von uns ab und kehren erfrischt in der Otavia-Taverne ein. Hier verbringen wir den restlichen Tag bei freiem Internetzugang und kühlem Mythos. Wir beobachten das Kommen und Gehen des Wassertaxies, das zwischen der Insel und dem Festland pendelt. Die Familie der Taverne beschäftigt sich den ganzen Tag damit, einen Fisch nach dem anderen aus der Bucht zu angeln. Dies lockt natürlich viele hungrige Vögel, als auch Katzen an, die auf Reste spekulieren. Unser kleines Hafenkino.

 

 

Hits: 39309
0

Posted by on in Uncategorized

Liebe Leser,

 

ein ereignisreiches und arbeitsames Wochenende liegt hinter uns.

Die Zeit bis zum Tag X, an dem wir den Mast probestellen und das erste Mal die Segel an unserer Sirocco hochziehen werden, schreitet immer schneller voran. Im Terminkalender steht für die nächsten Wochenenden mit dicker roter Schrift: Bootarbeiten!

Für das letzte Wochenende hatten wir uns einiges vorgenommen. Der Chef der Bootswerft hat unsere Yacht beim Einbau der Heizung wieder in eine komplette Katastrophe verwandelt. Ich hatte unsere SevenSeas seit dem Neckartörn nicht mehr gesehen und war daher entsprechend geschockt.

Da wir von Samstag bis Montag auf dem Halbtonner übernachten wollten, war Ärmel hochkrempeln und das Schiff wieder bewohnbar machen angesagt. Den Termin beim Segelmacher hatte Stephan vorher von morgens auf abends verschoben, so dass wir vorher noch einiges arbeiten konnten. Während ich mich daran machte die achtlos hingeschmissenen und herumliegenden Teile aufzuräumen und die Schapps auszuwaschen, nahm sich Stephan dem technischen Chaos an. Beim Begutachten der Arbeiten des Werftchefs, stellte sich das alles als totaler Pfusch heraus. Kein Wunder, dass durch so etwas die Weiterarbeit enorm gebremst wird, wenn man sich auf den sogenanten „Fachmann“ nicht mal verlassen kann und alles nachkontrolliert, beziehungsweise nachgearbeitet und im häufigsten Fall dadurch verursachte Schäden behoben werden müssen. Um ein paar Beispiele zu nennen:

Beim Einbau der Heizung wurde die Wasserleitung verbogen und angeflext, war somit nicht mehr dicht und erst nach mehrmaligem Löten konnte das beschädigte Teil wieder eingebaut werden. Allerdings tropft es immer noch unterm Abfluss, woran das nun wieder liegt ist noch unklar. Der Kühlwasserfilter wurde nicht mehr an der Motorwand festgeschraubt, er lag lose auf dem Motor. Die zusätzlich eingebaute Dieselentlüftungspumpe war auch nicht befestigt worden.

Damit die alten Plastikklampen durch welche aus Aluminium ersetzt werden können, hatte Stephan den Werftchef beauftragt innen ein Rechteck aus der Holzwand herauszuflexen, damit man überhaupt an die Schrauben der Klampen herankommt. Dadurch wurde das GFK versehentlich bis ins Cockpit durchgeflext und nur einer der dabei entstandenen Schnitte wurde wieder zugespachtelt. Das Hinmontieren der neuen Klampen muss daher aufs nächste Wochenende verschoben werden, weil der Chef der Werft auch nie Zeit hat seine Schäden zu beheben und ständig wegrennt.

 

Fast dreieinhalb Stunden dauerte der Termin abends beim Segelmacher, war aber sehr aufschlussreich und hielt sogar eine Überraschung für Stephan und mich bereit. Zu unserer Freude haben wir eine Ersatzfock, von der Stephan total vergessen hatte, dass es sie überhaupt gibt.

Der Segelmacher zeigte uns das neue Rigg der SevenSeas und die ausgebesserten Segel. Bei dem Gespräch merkte man sofort, dass der Typ einfach Ahnung hat. Schön, dass nicht alle so sind, wie unser Werftchef!

Allerdings versuchte er uns einige Bedenken einzureden, da wir mit dem noch ungetesteten Boot direkt eine mehrwöchige und weite Überführung planen. Ihm wäre ein Probeschlag auf dem Ijsselmeer doch lieber, wo wir seiner Meinung nach noch auf qualitativen Service zurückgreifen könnten. Tja er mag wohl Recht haben, aber die Flüge sind gebucht und unsere Segelleidenschaft und Vorfreude ist auch nicht mehr zu bremsen.

Sehr spät, jedoch frisch geduscht fallen wir in unsere Koje.

 

Am Sonntag mehrten sich die Arbeitsdurchhänger. Dennoch bekamen wir das Deck wieder blitzeblank geschrubbt. Ich putzte unter Deck weiter und Stephan entfernte die alten Dichtungsfugen an der Teakfußleiste. Gemeinsam dichteten wir diese wieder mit Tikaflex ab.

Da Stephan danach schon ziemlich geschafft war, arbeiteten wir Montagmorgen daran weiter. Später wusch ich den Cockpitboden aus, der ja auch noch angeschliffen und gestrichen werden muss und den Bereich im Achterschiff, an dem die Gasflasche verstaut ist. Nach einer Weile meinte Stephan, dass es besser sei den Landstromstecker zu ziehen, damit ich von den vielen Kabeln keinen Schlag abbekäme.

Am Nachmittag musste Stephan wieder arbeiten und wir hatten beschlossen, dass ich alleine weitermache und er mich dann abends abholt.

Ich wollte mich erst einmal dem eingestaubten Geschirr annehmen, da es unter Deck dank der Heizung viel angenehmer war. Nach einer Weile dachte ich darüber nach, den Landstrom wieder anzuschließen, da Heizung, Innenbeleuchtung, Radio, Wasserpumpe und Kühlschrank doch sicher so einiges an Strom verbrauchten. Zum Landstrom zu kommen war gar nicht so einfach. Ungünstigerweise war der Steg der Wassergarage gerade an dieser Stelle total zugestellt. Auf einem Bierbanktisch lag quer unser kaputtes Schlauchboot und man musste sich an diesem festhalten oder unten durchbücken, um zum Stromanschluss zu gelangen. Ein wirklicher Drahtseilakt. Ich kam aber vorbei und als ich den Strom wieder angeschlossen hatte, dachte ich mir noch: „Oh ich muss aufpassen, dass ich nicht ins Wasser falle!“ Ich klammerte mich an das quer liegende Schlauchboot, es kam ins Rutschen und ich fiel. Im Fallen konnte ich mich gerade noch an dem Bügel unseres Ankers festhalten.     Tja und da hing ich nun mit dem kompletten Unterleib im dreckigen Brackwasser des Neckarsseitenarmes. Ich ergriff den vorderen Festmacher und hangelte mich zur Klampe am Steg. Nachdem ich mich hochgezogen hatte, entledigte ich mich erst einmal der nassen Kleider und verzog mich ins Schiffsinnere. Gott sei es getrommelt und gepfiffen, dass wir die Heizung einbauen lassen haben. Die nassen Sachen, bis auf Hose und Schuhe waren dank dieser nach ca. zwei Stunden wieder trocken. Von mir selbst überrascht, dass ich die Sache relativ locker sah, arbeitete unter Deck weiter, nachdem ich mich mit Waschlappen und Seife abgewaschen hatte.

Als ich jedoch die Schublade für das Besteck wieder in den Schrank unter dem Herd schob, bekam ich diese nicht mehr auf, um den Besteckkasten hineinzutun. Ich tat mein Bestes, doch es wollte einfach nicht klappen. Als ich mir den Herd etwas genauer besah, dachte ich mir: „Also irgendwie steht der komisch da. Das liegt bestimmt am Herd.“ Alleine konnte ich ihn jedoch nicht anheben. Nun war ich doch so weit, mir ein Zarewitsch zu genehmigen.

Als Stephan mich abholte, fiel auch ihm das mit dem Herd auf und was war wieder einmal das Problem … der Werftchef hatte beim Heizungseinbau den Ofen nicht wieder in die kardanische Aufhängung, sondern einfach nur auf den unteren Schrank gestellt. Das Holz wurde dadurch beschädigt und das war auch der Grund, weshalb die Besteckschublade nicht mehr zu öffnen war.

Über meinen unfreiwilligen Badegang konnte Stephan nur lachen. Und sicher wäre es auch zum Lachen gewesen, wenn nicht so einiges hätte schief gehen können. Zum Beispiel wenn ich mit dem Kopf an den Anker, das Boot oder den Steg geknallt wäre, ja das wäre dann nicht mehr witzig. Stephan meinte, dass in Zukunft für mich nun grundsätzlich eine Rettungswestenpflicht bestünde, sobald ich mich auch nur in die Nähe von Wasser begeben würde. Na ja, ist ja zum Glück alles gut gegangen!

Hits: 24308
0

Posted by on in Vorbereitungen

 

Heute startete die 43. Boot Düsseldorf und wir hatten kostenlose Tickets und eine Einladung erhalten. Sehr früh machten wir uns auf den über 300 km weiten Weg.

Über die letzten Jahre haben wir schon einiges an Wissen und Technik angehäuft, weshalb uns dieses Mal entsprechend weniger Fragen unter den Nägeln brannten. Unser Messebesuch glich deshalb eher einem verträumten Sonntagsspaziergang auf einem Rummelplatz. Ganz entspannt eben und ohne das anstrengende von Stand zu Stand Gehetze.

In Halle 15 besichtigten wir erstmal die neuesten Segelyachten. Eine 45 Fuß große Beneteau machte den Anfang. Der Platz im Salon, in den Kajüten, an Deck und überhaupt ist einfach unbeschreiblich. Nicht, dass ich etwas gegen unsere schnuckelige 31 Fuß große SevenSeas sagen möchte – sie ist top in jeder Hinsicht! Aber so manches Mal wünscht man sich ein paar blaue Flecken weniger. Beziehungsweise könnte es sich als etwas schwierig gestalten, wenn meine Familie mich mal besuchen sollte. Geschweige denn, ist es möglich Mitsegler auf einer solch ranken Yacht unterzubringen.

Der Blick vom Cockpit der 45er Beneteau zum Bug ist jedoch etwas einschüchternd, einen gewissen Respekt vor diesen Dimensionen kann ich nicht leugnen. Wenn ich mir vorstelle mit so einem großen Schiff an einer Marina anzulegen, wird mir etwas mulmig. Wie im Autoverkehr. Da bevorzuge ich auch eher die Größe eines Ford Fiestas, als die einer Mercedes-Limousine. Aber Stephan meint: „Man gewöhnt sich an alles. Alles Übungssache.“

Nachdem wir uns einige weitere Yachten dieser Größenordnung angeschaut hatten, schlenderten wir zu Halle 11. Tom Logisch, von logischyachts, erläuterte uns sehr verständlich die Vorzüge einer Hydrovane gegenüber anderen Windselbststeueranlagen. Da er selbst einige Blauwasseryachten im Programm hat, konnte er uns auch einige weitere Fragen zum Projekt beantworten. In Halle 11 ließ sich Stephan später noch von unserem Versicherer beraten bezüglich Skipperhaftpflicht bei gewerblicher Tätigkeit.

Wir schlenderten von Halle 10 – 1 und wieder zurück und uns fällt noch ein großes Schiff, ein Langkieler ins Auge. Die Island Packet 46. Als „Blauwasser-Urgestein“ wird sie von der Yacht beschrieben. Natürlich müssen wir da rein! Auch hier: Imposante Größenverhältnisse, Platz ohne Ende. Trotzdem stoße ich mir den Kopf an der Sprayhood an, da ich wegen dem höheren Bimini die Höhe unterschätzt hatte.

Fazit: Blaue Flecken gibt’s auch auf großen Booten!

Da wir in den nächsten Wochen für einen Probeschlag ans Mittelmeer fliegen, haben wir uns in der Touristikhalle noch ordentlich mit Infomaterial eingedeckt.

Recht schnell vergingen die Stunden auf der Messe. Beim Hinausgehen traf Stephan am DHH-Stand sogar auf seinen SSS-Lehrer. Er lud uns zum DHH-Abend in der Stadt ein. Aber entgegen unserer eigentlichen Planung, entschieden wir uns doch nur einen Tag auf der Messe zu verbringen und noch am selben Abend wieder nach Hause zu fahren.

 

Hits: 38466
0

Posted by on in Uncategorized

 

Hola!

Nach einer gefühlten Ewigkeit melde auch ich mich mal wieder zu Wort.

Die letzten Wochen voll SKS-Lernerei und aufwendigen Referatvorbereitungen haben mich ganz schön geschafft! Besonders in so einer Zeit sehnt man sich nach einem Törn, bei dem man den Kopf wieder freibekommt und die Seele baumeln lassen kann und sich auf das grundlegendste beschränkt: leben und erleben. Stichwort: Kakan.* (*Eine kleine Insel in Kroatien.)

Das hat man davon, wenn man zum Einschlafen Sönke Roever liest.

Nach dem wirklich spannenden, supertollen und sehr lehrreichen Praktikum fiel es mir anfangs in der Tat schwer, mich wieder meinem Studium- und Hiwijoballtag zu widmen. Ich vermisste die wirklich interessante Arbeit, die supernetten Leute, das wunderschöne norddeutsche Städtchen Glückstadt und die Spaziergänge am Deich. Glückstadt hat mich wirklich glücklich gemacht. Aber Studium, Hiwijob und SKS-Lernerei, hatten mich bald wieder im Griff.

Zum Glück habe ich den SKS-Schein nun endlich in der Tasche! Jetzt brauche ich nur noch etwas mehr Erfahrung und Sicherheit beim Segeln. Ob ich mich irgendwann - mit entsprechend Meilen und Erfahrung - zum SSS durchringen kann, weiß ich selbst noch nicht. Im Moment reicht es mir mit Prüfungen. Stephan ist jedoch der Meinung, dass ich den SSS noch machen soll: "Dann hast du endlich mal eine vernünftige Ausbildung!" sagt er immer.

Gerade bleibt mir ein bisschen Zeit zum Verschnaufen, bevor ich mich an die erste Hausarbeit für dieses Semester mache. Zwei weitere werden noch folgen. Dann bin ich Scheinfrei und kann endlich mit der Magisterarbeit beginnen.

Tja was gibt es noch Neues. Ich habe den Spanischkurs A 1 erfolgreich gemeistert. Mal sehen ob ich den Kurs 2 noch mache, ob das zeitlich hinhaut.

Dass der Staat seinen studentischen Nachwuchs vor lauter Bürokratie verhungern lässt, weiß nun dank Stephan auch jeder.

Nächste Woche ist hier in der Gegend ein Vortrag im Rahmen der Reihe „Die Welt in Bildern“ diesmal geht es um Patagonien, den dürfen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

 

Hits: 14151
0

Posted by on in Vorbereitungen

 

Ich spreche zwar noch kein Spanisch, aber das wird sich in nächster Zeit ändern. Nach zwei Semestern - und bestandener Zwischenprüfung in Geschichte - habe ich mich entschlossen, einen zweiten Versuch zu starten und mich beim Sprachenzentrum für den Kurs Spanisch A1 anzumelden. Das Schulspanisch hat sich leider in den letzten fünf Jahren im Nirvana aufgelöst.

Der Andrang bei diesen Sprachkursen, vor allem bei Spanisch, ist allerdings besonders groß. Es werden aber nur drei Kurse angeboten und die Teilnehmerzahl ist streng auf 25 limitiert. Die Zahl der Lernwilligen übersteigt jedoch meist die Anzahl 100. Ein Kommilitone höheren Semesters hat mir erzählt, dass es früher die Kurszuteilung per Losverfahren nicht gab. Da galt noch das Prinzip wer zuerst kommt mahlt zuerst: "Die haben dann in Scharen vor dem Sprachzentrum gezeltet, um sich früh morgens als erster anzumelden." Das ist ganz schon verrückt, hab ich in dem Moment gedacht, fast wie bei einem Popstarkonzert.

Aber dieses Mal habe ich Glück! Ich werde ausgelost und komme in meinen favorisierten Kurs. Am 13.05. fand der Unterricht dann das erste Mal statt. Die Spanischlehrerin ist gebürtige Mexikanerin. Man kann sagen was man will, aber die Hispa?os haben einfach Feuer im Blut! Und deshalb finde ich diese Sprache so faszinierend, denn meiner Meinung nach ist sie die temperamentvollste!

Aber zurück zum ersten Kurstag. Ich bin so froh, dass ich einen festen Platz bekommen habe, denn die Warteliste der Kommilitonen, die noch auf einen freien Platz spekulierten, war lang. Die Namen aller Anwesenden wurde verlesen und einige Wartende hatten Glück, dennoch wurden viele wieder heimgeschickt. Ich finde dieses System echt krass! Schließlich zahlen wir ja alle Studiengebühren. (Ok, einige lassen evtl. ihre Eltern zahlen.)

Die zwei Stunden verbrachten wir damit, die Kennenlern-Phrase zu lernen und zu praktizieren. Ich war gleich wieder mit Feuer und Flamme dabei! Kann man sich in eine Sprache verlieben? Sí

 

Hits: 22131
0
Powered by EasyBlog for Joomla!
184716 (128)

Wir möchten Euch mit unserer Seite an unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Jede kleine Autorenspende hilft uns, das weiterhin zu tun.

Betrag: